Italienische LebensfreudeWie das Eis nach Deutschland kam

Lesezeit: 3 Min.

Es gibt keine Geschmacksrichtung, die sich nicht herstellen ließe.
Es gibt keine Geschmacksrichtung, die sich nicht herstellen ließe. IMAGO/Zoonar.com/Oksana Bratanova/IMAGO/Zoonar

Fast alle Eismacher, die sich einst hier niederließen, stammten aus derselben Region. Im Buch „Gelato“ wandelt Peter Peter auf ihren Spuren.

Rezension von Stefan Fischer

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Die Anfänge dieser Geschichte, die eine von Sommer und Sonne, von Licht und Leichtigkeit ist, liegen im Dunkel des historisch Vagen: Seit wann die Menschen Speiseeis schlecken, lässt sich kaum ermitteln. Zweitausend Jahre muss man wohl mindestens ansetzen. Denn in seiner „Naturalis Historia“ hat Plinius der Ältere, der bei dem monströsen Vulkanausbruch des Vesuv 79 n. Chr. ums Leben gekommen ist, vermerkt: „Die einen trinken Schnee, die anderen Eis und verwandeln so die Plage der Berge in Genüsse des Gaumens.“ Wenn man davon ausgeht, dass sich die Menschen nicht den blanken Schnee in den Mund gestopft, sondern ihn aromatisiert haben, dann wäre das: ein frühes Speiseeis.

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