... oder im Magen

Fliegen wirkt sich unweigerlich auf die Verdauung aus. Das liegt an den Gasen, die sich im Darm jedes Menschen befinden und bei normalem Luftdruck komprimiert sind. Sinkt der Luftdruck in der Kabine jedoch, dehnen sich diese Gase vom Darm in den Bauch aus - sie können um bis zu 40 Prozent ihres vorherigen Volumens zunehmen. Manche Passagiere bemerken das kaum, andere plagen Blähungen. Und die sind auf dem beengten Raum im Flugzeug auch für den Sitznachbarn unangenehm.

Aber es gibt einige Hilfsmittel: spezielle Tabletten gegen Blähungen, kein übermäßiger Alkoholkonsum oder Rohkost am Vorabend. Auch bequeme Kleidung, die den Bauch nicht einengt, kann helfen. Und besonders auf Langstreckenflügen zwischendurch aufzustehen, hält die Verdauung in Schwung und beugt Blähungen ebenfalls vor.

Auch wenn Sie also gar nichts dafür können: Den Rat eines dänisch-britischen Forscherteams, die ihre Erkenntnisse über Blähungen an Bord jüngst im New Zealand Medical Journal veröffentlicht haben, sollten sie auf jeden Fall ignorieren. Im Interesse der übrigen Passagiere. Die Experten geben den fatalen Tipp: "Lassen Sie ihn einfach fahren".

Bild: Photocase.com 28. Februar 2013, 14:412013-02-28 14:41:35 © Süddeutsche.de/dd/cag