Fernverkehr:Bahn braucht 33 000 Ingenieure

Überlastete Streckennetze, verspätete Züge und überall Baustellen: Im Fernverkehr sind nur 60 Prozent der Züge pünktlich. Dabei sollen sich die Fahrgastzahlen bis 2030 verdoppeln. Die Infrastruktur ist für eine Verkehrswende zu marode, es fehlen vielerorts Strecken und Weichen - und vor allem Ingenieure, um den Aus- und Umbau voranzubringen. "Berechnungen haben ergeben, dass bis 2030 etwa die Hälfte aller Ingenieurstellen im Bahnbereich neu besetzt werden müssen", warnt der Verein Deutscher Ingenieure (VDI): Dies bedeute einen Bedarf von mindestens 33 000 Experten aller Fachrichtungen. "Die Verkehrsbranche rangiert in Bezug auf ein attraktives Gehalt jedoch aktuell im unteren Drittel", so der VDI.

Zur SZ-Startseite