Valparaíso, Chile

Der Vorteil an Valparaíso: Die Stadt zieht sich rings um den Hafen die steilen Hügel hinauf - so sieht man von fast jedem Punkt aus die vielfarbigen Häuser, jedes von ihnen bekommt seinen optischen Auftritt, da dank der Hanglage keines völlig verdeckt ist. Am buntesten treiben es die Hausbesitzer auf den Hügeln (Cerros) Alegre und Concepcion. Damit der Anstieg für die Bewohner und Besucher nicht zu beschwerlich wird, gibt es 15 Bergbahnen, die selbst zu Touristenattraktionen geworden sind. Die Altstadt ist Teil des Unesco-Kulturerbes, doch wer genug von der Schönheit der Stadt hat, wendet sich der Natur zu: Etwa 60 Kilometer westlich spazieren Ausflügler im Nationalpark La Campana durch den "Palmenhain von Ocoa", einem der letzten natürlichen Wälder, in denen die endemische Chilenische Palme (Honigpalme) gedeiht. Wanderer wählen zwischen elf Routen, die von einer bis zu fünf Stunden dauern.

Bild: Olivier Chatel/Unsplash 21. November 2018, 14:452018-11-21 14:45:11 © SZ.de/kaeb/edi/dd