Rettung vor ErtrinkenWas Sie im Notfall wissen müssen

Wie rettet man einen Ertrinkenden, ohne selbst in Gefahr zu kommen? Welche Position hilft, Kräfte zu sparen? Und wie entkommt man aus der Strömung? Überlebenstipps für See, Fluss und Meer.

Es ist so leicht gesagt, dass es beim Notfall im Wasser am wichtigsten ist, nicht in Panik zu geraten - schließlich geht es um alles. Doch wer einige Techniken kennt und sich auch im Moment der Angst hoffentlich daran erinnert, erhöht die Überlebenschancen für sich selbst und andere.

So gibt etwa die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Tipps für die Rettung, unter anderem wenn ein Auto ins Wasser stürzt oder die Kräfte beim Schwimmen nachlassen. Wenn man dann versucht, möglichst schnell ans rettende Ufer zu kommen, könnte das fatal enden - solange man keine Ruhepausen macht. "Wenn ich also merke, dass meine Kräfte nachlassen, sollte ich mich auf den Rücken legen und mit Armen und Beine leicht den Auftrieb unterstützen. So kann ich durchatmen, mich wieder umdrehen, ein Stückchen schwimmen und das Ganze wiederholen", empfiehlt DLRG-Ausbilder Carsten Rosenberg (lesen Sie hier das ganze Interview über (Selbst-)Hilfe bei Badeunfällen). Um stabil und mit Auftrieb im Wasser zu liegen, müssen die Ohren unter Wasser sein, das Kinn wird leicht zur Brust gezogen - so kann die Übung, die ausgerechnet "toter Mann" heißt, Leben retten. Es gibt eine weitere Haltung für eine Erholungspause im Überlebenskampf.

Bild: DLRG 24. Juli 2019, 04:482019-07-24 04:48:05 © SZ.de/kaeb/cku