EisenbahnTranssib - mit dem Zug durch acht Zeitzonen

Vor 125 Jahren wurde der Bau der Transsibirischen Eisenbahn begonnen. Auf der längsten Schienenstrecke der Welt schaffen Reisende fast 200 Städte in knapp einer Woche.

Von Anna Fischhaber

"Es ist Zeit, es ist allerhöchste Zeit." Mit diesen Worten soll Zar Alexander III. das Jahrhundertprojekt Transsibirische Eisenbahn genehmigt haben, um bei der Ausbeutung der sibirischen Reichtümer nicht mehr länger auf Pferdefuhrwerke angewiesen zu sein. Am 31. Mai 1891 begann Alexanders Sohn, der Thronfolger Nikolaj II., in Wladiwostok mit dem ersten Spatenstichtat das Bauprojekt zur längsten Eisenbahnstrecke der Welt. 25 Jahre dauerte der Bau, die Schienen umspannen ein Viertel des Erdumfangs.

Bild: WDR 31. Mai 2016, 14:092016-05-31 14:09:54 © sueddeutsche.de/afis/kaeb/lala/sks