Dem Geheimnis auf der SpurAls Charlie Chaplin scheiterte

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Chaplin mit seiner Familie 1965 in der Schweiz. Ins Private zog sich der Star aber nicht zurück, zwei Jahre später begann die Arbeit an „The Freak“. Die Hauptrolle übernehmen sollte Tochter Victoria (hier stehend zweite von rechts).
Chaplin mit seiner Familie 1965 in der Schweiz. Ins Private zog sich der Star aber nicht zurück, zwei Jahre später begann die Arbeit an „The Freak“. Die Hauptrolle übernehmen sollte Tochter Victoria (hier stehend zweite von rechts). IMAGO/Bridgeman Images

Am Ende seines Lebens verfolgte der Kinostar noch einmal ein großes Projekt, konnte es aber nicht mehr in die Tat umsetzen. Was war passiert?

Von Fritz Göttler

März war der grausamste Monat für den greisen Charles Chaplin, der März 1967, als sein neuer Film „A Countess from Hong Kong“ in den USA anlief. Eine Salonkomödie, die auf einem Luxus-Ozeandampfer spielt, mit der aufgekratzten Sophia Loren und einem Mann, der sich mächtig anstrengte, um zu beweisen, dass er der humorloseste Mensch in der ganzen Welt war, Marlon Brando. Die Kritiken in den USA waren verheerend, von der New York Times bis zum New Yorker, sie griffen, so empfand es Chaplin, ihn persönlich an. In Europa schüttelten sie den Kopf über eine infantile Nation, die nicht zusehen wollte, wie diese Infantilität ihr vorgeführt wurde.

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