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Chalet Fiat:Hochtourig

Spezial Trentino für Ingrid Brunner

Moderne Architektur: Das Chalet Fiat wurde vor zwei Jahren renoviert.

(Foto: PR)

Ein Bergrestaurant auf dem Monte Spinale setzt auf den Retro-Charme italienischer Autos. Die Gäste sind umgeben von Sitzen und Stoßstangen alter Fiat-Cinquecento-Modelle. Hinauf geht es mit der Gondel von Madonna di Campiglio.

Hütte oder Rifugio sollte man das Chalet Fiat nicht nennen, das findet Roberto Maroni unzutreffend. Auch wenn das Haus vor seiner Renovierung mal das Rifugio Dosson war. Maroni ist der Pächter des Chalet Fiat, und man sieht ihm sofort an, wie stolz er darauf ist. Das Berggasthaus, auf 2100 Meter gelegen, hat sich ganz der Ästhetik alter Autos verschrieben. Alter italienischer Autos. Motorhauben, Stoßstangen, die winzigen Ledersitze von Vintage-Autos vom Typ Fiat Cinquecento umfangen die Besucher an der Bar, in der Cafeteria und im Restaurant.

Man glaubt schon fast Benzinduft zu riechen, aber womöglich ist es dann doch bloß der Diesel von der Bergbahn gleich nebenan. Denn auf den Monte Spinale kommt man nur mit robusten allradbetriebenen Fahrzeugen hinauf, eher nicht mit einem Cinquecento. Besser, man steigt einfach in die Spinale-Kabinenbahn. Wer sich noch ein wenig bewegen möchte vor der Einkehr, nimmt die Grostè-Gondel und steigt an der Mittelstation aus. Man ist dann auf einer herrlichen Hochebene, die Ausblicke bietet auf die Brenta ebenso wie auf das Adamello-Massiv.

Eine knappe Stunde später erreicht man schon das Chalet Fiat, das nicht nur Bergsportler verköstigt, sondern abends elegant gekleideten Gästen Menüs anbietet, Partys, Events und Hochzeiten veranstaltet. Auch übernachten kann man hier oben, zum Berggasthaus gehören sieben Suiten.

Die Übernachtung im Chalet Fiat kostet zwischen 150 und 200 Euro, www.chaletfiat.net