Wenn Milse die Gletscher Spitzbergens fotografiert, mit dem Nebel, der gerade über die Bergkuppe schwappt, meint man sehen zu können, wie das fahle Sonnenlicht, das sich eben noch über die Gletscherhänge ergossen hat, im nächsten Moment erlischt und sich der Charakter der Landschaft dramatisch verändert. Der Betrachter wird sensibilisiert für die Wandelbarkeit dieser Landschaft. Bei den International Photography Awards ist "Polar World" als bestes Naturbuch ausgezeichnet worden.

Bild: Thorsten Milse/DuMont Reiseverlag 24. Februar 2012, 18:202012-02-24 18:20:55 © SZ vom 23.2.2012/dd