An diesem Mittwoch fasste das Welterbekomitee der Vereinten Nationen, das aktuell in Bonn seine Jahrestagung abhält, einen Beschluss, wie es mit dem Great Barrier Reef weitergeht: Noch kommt es nicht auf die Rote Liste.

Allerdings forderte das Unesco-Welterbekomitee die australische Regierung auf, bis Dezember 2016 einen Bericht vorzulegen. Darin müssten Fortschritte beim Schutz des weltgrößten Korallenriffs nachgewiesen werden.

Seit 1981 gehört das Korallenriff zu den Welterbestätten - doch seitdem hat sich Australien kaum darum gekümmert, das Naturschutzgebiet auch tatsächlich für die Menschheit zu erhalten. Seit vier Jahren steht das Riff daher unter besonderer Beobachtung der UN.

Bild: dpa 1. Juli 2015, 14:212015-07-01 14:21:50 © Süddeutsche.de/dpa/sks/cag/rus