Aufschwung in ÄgyptenZweiter Frühling

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Tempel der Hatschepsut: Vor 20 Jahren, am 17. November 1997, ermordeten Islamisten hier am Westufer des Nils bei Luxor Dutzende Urlauber. Seitdem hat der ägyptische Staat die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt.
Tempel der Hatschepsut: Vor 20 Jahren, am 17. November 1997, ermordeten Islamisten hier am Westufer des Nils bei Luxor Dutzende Urlauber. Seitdem hat der ägyptische Staat die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Monika Maier-Albang

Ägypten im siebten Jahr nach der Revolution: Lange blieben die europäischen Touristen aus - nun kehren sie zurück. Und finden ein Land vor, in dem sich vieles geändert hat.

Von Monika Maier-Albang

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Ach ja, die gelben Bähnchen. Früher begann hier die Kampfzone auf der letzten Etappe zum Tal der Könige. Gedränge beim Einstieg. Entnervte Reiseleiter. Nervige Postkartenverkäufer. Dabei hatte, wer in die Waggons auf Rädern einsteigen durfte, schon den Slalom durch die Skarabäen- und Tuchhändler hinter sich gebracht und bei einem der beiden Männer, die im vergitterten Kabuff saßen, ein Ticket gekauft. Vor zehn Jahren war das so, am Sonnenuntergangsufer des Nils bei Luxor, in Theben West. Und jetzt - eine gescheiterte Demokratiebewegung, eine kurze Herrschaft der Muslimbrüder und eine lange Absenz von Touristen später? Sind die nervigen Händler immer noch da. Die Ticketverkäufer verstecken sich noch immer hinter Gitterstäben vor ihrer Kundschaft. Und wer es ins Bähnchen geschafft hat, muss sich nach wie vor der Postkarten-Anbieter erwehren.

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