Weiter nördlich, im Nationalpark Lauca, ist auf Grund der besseren Verkehrsanbindung an die Küsten- und Grenzstadt Arica etwas mehr los. Von dort aus fahren zahllose Busse in Tagestouren zur Hauptattraktion des Parks, dem 4500 Meter hoch gelegenen Lago Chungará. Ein gewaltiger Höhenunterschied, den die Reisenden in nur etwa zweieinhalb Stunden Fahrt zurücklegen - weshalb sie die Aussicht dank Kopfschmerzen und Übelkeit oft kaum genießen können.

Direkt am See kann man in einer Conaf-Station (auch hier ist Voranmeldung nötig) mit angeschlossenem Zeltplatz übernachten. Frühmorgens liegt das Wasser des Lago Chungará spiegelglatt und ruhig da. Der sanft ansteigende, weiße Kegel des 6200 Meter hohen Vulkans Parinacota spiegelt sich darin. Und anstelle einer Schar Touristen teilt man sich den Platz am Ufer höchstens mit ein paar Vikunjas, Viscachas oder Enten.

Bild: Matthias Huber 20. Februar 2013, 09:542013-02-20 09:54:49 © Süddeutsche.de/kaeb/bavo