AlpenAcht Wanderungen für den goldenen Herbst

Die Badesaison ist vorbei, die Bergsaison noch lange nicht. Wir machen Vorschläge für den Weg zum Gipfel - mal entspannt, mal auf die harte Tour.

Guffert

Wo geht's lang?

Ab Steinberg unweit des Achensees (gebührenpflichtiger Parkplatz am Gasthof Waldhäusl) geht es zunächst durch Wald, dann über ein Schotterfeld und eine mit Latschen bewachsene Hochebene bis zum Fuß des Gipfels. Über felsiges Gelände, in dem auch etwas geklettert werden muss, gelangt man zum Grat und schließlich zum Gipfel.

Was ist das Besondere?

Schon aus der Ferne dominiert der pyramidenförmige Felsgipfel des Guffert das Panorama. Konkurrenten vergleichbarer Höhe gibt es im näheren Umkreis nicht, die Rundumsicht auf Voralpen, Karwendel, Hohe Tauern und Zillertaler Alpen ist phänomenal.

Wo kehrt man ein?

Unterwegs sind keine Einkehrmöglichkeiten. Aber rund um das Gipfelkreuz ist genug Platz für ein Picknick mit Aussicht.

Wie lange dauert es?

Der Guffert ist mit 1200 Höhenmetern eine ausgewachsene Tagestour, zu der man vor allem an sonnigen Tagen früh aufbrechen sollte: Bis zum Gipfel sind es 3 bis 3,5 Stunden, der Rückweg dauert noch einmal 2 bis 2,5 Stunden.

Wie schwer wird es?

Die Tour erfordert Ausdauer und etwas Kletterei, ist also nichts für Berganfänger. Weite Passagen sind schattenlos - und an warmen Tagen entsprechend schweißtreibend.

Eva Dignös

Bild: imago stock&people 13. Oktober 2018, 14:002018-10-13 14:00:38 © SZ.de/kaeb/ihe/olkl/edi