Kolumne „Hin und weg“Airbnb findet Hotels nun doch ganz gut

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6,20 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter - das war einmal: Ein Künstler protestiert gegen steigende Mieten und zu viele Ferienwohnungen in Berlin.
6,20 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter - das war einmal: Ein Künstler protestiert gegen steigende Mieten und zu viele Ferienwohnungen in Berlin. Sean Gallup

Die Plattform, in vielen Städten geächtet, will jetzt auch Unterkünfte anbieten, gegen die sie bislang angetreten ist.

Glosse von Hans Gasser

Sie haben es ja nur gut gemeint! Ja, am Anfang mag das so gewesen sein. Am Anfang ist ja meist alles gut und besser: das erste Musikalbum einer Band, das erste eigene Auto, die erste große Liebe. Und so war es auch bei Brian Chesky und Joe Gebbia, als sie 2007 in ihrer WG in San Francisco drei Luftmatratzen aufbliesen und diese dann an die Teilnehmer einer großen Konferenz vermieteten. Die Hotels waren teuer und ausgebucht, und da dachten die Jungs unternehmerisch, weil ihre eigene Miete so hoch war, dass sie sie nicht bezahlen konnten. Ein Jahr später gründeten sie Airbnb.

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