
Foto: Friedrich Bungert
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12. Juni 2026 | Lesezeit: 12 Min.
Es war wie in einem dieser mittelmäßigen Katastrophenfilme, so ein Rennen gegen die Uhr, an dessen Ende immer das Gute gewinnt. Bloß dass diesmal der Film in der Wirklichkeit spielte und der Ausgang ungewiss war. Als der Rechtsanwalt Andreas Thomsen am frühen Samstagmorgen, dem 3. Januar 2026, in seiner Wohnung am Großen Wannsee aufwachte, bemerkte er, dass sein Beatmungsgerät auf Not-Akku umgeschaltet hatte, der Strom war ausgefallen. Der 68-jährige Anwalt leidet unter einer Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) und ist auf maschinelle Beatmung angewiesen, der Akku hält sechs Stunden. Die Geschichte hat als Erstes der Berliner Tagesspiegel berichtet.