Medizin

Frieda und der heiße Tee auf dem Fensterbrett

So schnell kann man gar nicht schauen, wie neugierige Kleinkinder greifen und ziehen, was sie in die Finger bekommen. Und dann kommt der Rettungshubschrauber. Folge neun der SZ-Kolumne: Mit Blaulicht – aus dem Alltag einer Kindernotärztin.

13. Juli 2025 | Lesezeit: 4 Min.

Der Piepser piept, und während ich zum Auto eile, ruft mir die Notfallsanitäterin zu: „Ich glaube, da musst du fliegen.“ Und tatsächlich, meine Patientin lebt in einem weit von München entfernten Landkreis, also: ab mit Blaulicht zum Rettungshubschrauber, der schon auf der Münchner Theresienwiese auf mich wartet. Aus Sorge, dass mich die Rotorblätter doch mal einen Kopf kürzer machen, laufe ich gebückt an den Rettungshubschrauber heran; auch wenn ich sehe, dass der Kollege (mit Kopf) noch wunderbar neben dem Hubschrauber stehen kann. Na ja. Vorsicht ist besser als Nachsicht.

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