Pubertät

Warum sich der Wahnsinn lohnt

Jugendliche rasen, riskieren, rebellieren – und treiben ihre Eltern in den Wahnsinn. Doch die Neurowissenschaft zeigt: Das vermeintliche Chaos im Kopf hat einen Sinn. Über ein biologisches Wunderwerk.

Pubertät

Warum sich der Wahnsinn lohnt

Jugendliche rasen, riskieren, rebellieren – und treiben ihre Eltern in den Wahnsinn. Doch die Neurowissenschaft zeigt: Das vermeintliche Chaos im Kopf hat einen Sinn. Über ein biologisches Wunderwerk.

Von Christina Berndt (Text) und Olivia von Pilgrim (Illustration)
17. Juli 2026 | Lesezeit: 13 Min.

Sie sind faszinierend. Entwaffnend. Voller Ideen. Je nach Perspektive auch nervig. Aufmüpfig. Und schwer zu handhaben. Junge Menschen in der Pubertät leben zwischen Angeschnauzt- und Angehimmelt-Werden. Und man muss nur einmal den Filmklassiker „… denn sie wissen nicht, was sie tun“ aus dem Jahr 1955 gesehen haben, in dem sich James Dean als Jim mit einem Rivalen ein lebensgefährliches Autorennen liefert, um sich klarzumachen: Das war schon immer so. Die Pubertät ist eine Phase, an der sich Alt und Jung scheiden. Ihre Helden von damals, sie würden Oma und Opa heute furchtbar nerven. Heftiges Kopfschütteln inklusive. Sind sie denn völlig wahnsinnig, die jungen Leute?

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