Medizin

Der Grizzly im Kopf: Warum es im Kampf gegen Parkinson Hoffnung gibt

Die grausame, unheilbare Krankheit raubt vielen Patienten den Lebensmut. Doch moderne Diagnostik und Therapie können helfen – wie die Geschichte von „Elektro-Andi“ zeigt.

24. April 2026 | Lesezeit: 13 Min.
Seit 14 Jahren lebt Andreas Große Halbuer mit einem Grizzly zusammen. So nennt er seine Krankheit, diesen monströsen Morbus Parkinson, der ihm so oft Angst macht, ihm mit weit aufgerissenem Maul ins Gesicht blickt, der nervt, brüllt, aus dem Mund stinkt und tobt. Große Halbuer ist erst 53 Jahre alt, mit 40 hat er die Diagnose bekommen. Das ist „verdammt jung“, wie er mit etwas nuscheliger Stimme und auffällig schnell am Telefon sagt. Auch da kommt der Grizzly durch, er macht ihm das Sprechen schwer. „Früher habe ich schnell geschrieben“, sagt der Journalist vom Focus, „heute rede ich schnell.“.

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