Psychologie
„Ohne meine Stimme im Kopf würde ich, glaube ich, gar nichts schaffen“
23. Oktober 2024 - 5 Min. Lesezeit
Man kommt morgens mit einem aufmunternden: „Du schaffst das, ein Schritt vor den anderen“ vom Bett in die Dusche und abends mit einem „Puhh, was für ein Tag“ wieder zurück ins Bett. Dazwischen regt man sich stumm über unfreundliche Mitmenschen auf, oder bekommt eine fremde Stimme nicht mehr aus dem Kopf, die des gut aussehenden Barkeepers zum Beispiel. Manchmal kommen die Stimmen aber auch im Duett, etwa wenn man sich im Nachhinein pfiffigere Antworten für die schlecht verlaufene Gehaltsverhandlung mit dem Chef überlegt.