19. Juni 2026 | Lesezeit: 10 Min.
Der See sieht in Genf malerisch aus im Sommer, die berühmte Wasserfontäne sprudelt, in den Bains des Pâquis kann man baden. Wenn es nach den europäischen Teilchenphysikerinnen und -physikern geht, sollen sich 200 Meter unter Schwimmern und Ausflugsbooten eines Tages Bohrköpfe durch den Untergrund mühen. Sie sollen den See und die Rhône untertunneln und bis an den Rand der Voralpen einen Ring mit 91 Kilometer Umfang in die Erde graben.