
Foto: IMAGO/Dreamstime
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27. Juni 2025 | Lesezeit: 9 Min.
Snowboarden und Reisanbau sind für Tomoharu Seki aus Minamiuonuma in Japan zwei ganz ähnliche Tätigkeiten. Als er Mitte zwanzig war, konnte er mit dem Snowboarden Geld verdienen, weil er den Sport liebte und bereit war, fast seine ganze Energie darauf zu verwenden. In den schneereichen Wintern von Niigata kurvte er mit seinen Freunden durch die Berge seiner Heimat. Sie schredderten über Geländer, sprangen über Schanzen, entwickelten neue Tricks. Sie filmten sich dabei und verkauften die Videos. Niemand redete ihnen rein, kein Verband, nicht einmal ihre Sponsoren. Es ging darum, den besonderen Stil ihrer Artistik zu zeigen, dieses Lebensgefühl von Freiheit, das sie mit ihrer Leidenschaft verbanden.