Kontovergleich

Diese Konten bringen die meisten Zinsen

Die SZ filtert aus einem Datensatz der Bafin mehr als 6000 Bankkonten und vergleicht diese jeden Tag aktuell. Wir zeigen, wo es die meisten Zinsen gibt, welche Bank die meisten Bankautomaten besitzt und für den anstehenden Urlaub die besten Konditionen hat.

Kontovergleich

Diese Konten bringen die meisten Zinsen

Die SZ filtert aus einem Datensatz der Bafin mehr als 6000 Bankkonten und vergleicht diese jeden Tag aktuell. Wir zeigen, wo es die meisten Zinsen gibt, welche Bank die meisten Bankautomaten besitzt und für den anstehenden Urlaub die besten Konditionen hat.

11. Juli 2025 | Lesezeit: 3 Min.

Wer in Deutschland ein Girokonto eröffnen will, steht vor der sprichwörtlichen Qual der Wahl. Nicht nur gibt es in der Bundesrepublik Hunderte eher traditionelle Sparkassen, moderne Online-Banken und Neobanken. Nein, dann haben sie meist auch noch drei oder vier verschiedene Kontomodelle im Angebot. Manche heißen Ultra, andere Premium oder Sparfuchs – und jedes Einzelne hat unterschiedliche Bedingungen. Wie soll man da nur das wirklich passende für sich selbst finden?

Die Süddeutsche Zeitung hat mehr als 6900 Konten aus ganz Deutschland verglichen. Die Datengrundlage dafür ist der Kontenvergleich der Finanzaufsicht Bafin. Jede Bank, die in Deutschland ein Girokonto anbietet, muss der Bafin bestimmte Daten liefern. Das ist gesetzlich vorgeschrieben.

Zu diesen Daten gehören beispielsweise die Höhe des Dispozinses, wie hoch die Kontoführungsgebühren sind und ob es zum Konto auch eine Debit- oder Kreditkarte gibt. Die Bafin aktualisiert diese Liste einmal am Tag und bietet die Möglichkeit, über verschiedene Filter das für Suchende jeweils passende Konto zu finden.

Doch warum aufwendig suchen, wenn die eigene Zeitung schon einmal vorsortiert? Die SZ filtert die Daten der Bafin täglich aktualisiert nach relevanten Kriterien und spielt sie in mehreren Tabellen für Sie, die Leserinnen und Leser, aus. Das verkürzt die Suche, spart Zeit und ist übersichtlicher.

Bleibt also nur noch die Frage: Welches Konto passt denn nun zu Ihnen?

Die Sparsamen: Alles kostenlos

Für diese Tabelle filtert die SZ alles raus, was irgendwie Kosten verursachen kann. Dazu gehören die Kontoführungsgebühr und die Kosten für die erste Debitkarte oder Überweisungen im Internet. Ob das jeweilige Konto in Ihrer Region vorhanden ist, finden Sie am einfachsten über die Website der Bank heraus. Dort gibt es auch weitere Informationen dazu, welche Voraussetzungen Sie mitbringen müssen. Die Übersicht richtet sich an Erwachsene. Konten, die nur für Kinder und Jugendliche angeboten werden, sind nicht dabei.

Der Zukunftsmillionär: Abkassieren als Kind

Während Sparkassen, Volksbanken und auch viele Start-up-Banken bei der Weitergabe von Zinsen eher geizig sind, können Kinder bis zu einem gewissen Alter und einer gewissen Summe noch ordentlich Prozente für ihr angelegtes Taschengeld bekommen. Klug angelegt reicht es nach einem Jahr womöglich für mehr als nur eine zweite Kugel Eis.

Sparen statt Anlegen: Die Konten für Sparfüchse

Auch Erwachsene dürfen natürlich ein Sparschwein haben, doch würden sie damit jedes Jahr Geld verlieren. Um zumindest die Inflation ausgleichen zu können, müssen Sparer schon zwei bis drei Prozent im Jahr auf ihr Erspartes bekommen. Inwiefern das derzeit bei einer Bank möglich ist, zeigt ein Blick in die Tabelle.

Filialkönige: Ein Konto für Bargeldliebhaber

Bargeld ist – noch – nicht tot. Wer regelmäßig problemlos Geld abheben oder einzahlen will, für den könnten diese Konten die richtigen sein. Denn hier können Kundinnen und Kunden gratis Geld abheben – an Geldautomaten der eigenen Bank und an denen anderer.

Für Vielreisende: Die besten Konten für Auslandsaufenthalte

Auch wenn viele andere Länder beim digitalen Bezahlen weiter sind als Deutschland: Im Ausland an Bargeld zu kommen, kann in vielen Situationen entscheidend sein. Mit diesen Konten geht das umsonst.

Redigatur: Torben Kassler; Schlussredaktion: Marika Reichenberger

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