
Die Staatengemeinschaft ringt auf der Weltklimakonferenz COP30 in Belém gerade um weitere Schritte im Klimaschutz. Gleichzeitig reißen hierzulande die Angriffe auf den Emissionshandel nicht ab – dabei ist es das zentrale Klimaschutz-Werkzeug der EU. Evonik-Chef Christian Kullmann nennt es in der SZ ein „CO₂-Gebührensystem“ und fordert gleich mal dessen Abschaffung. Covestro-Chef Markus Steilemann warnt vor dem „Totschläger“ und verlangt stattdessen das „Skalpell“. Und in der EU einigen sich die Umweltminister darauf, das geplante Schwestersystem für Wärme und Kraftstoffe um ein Jahr nach hinten zu verschieben – aus Angst vor Protesten. Warum formiert sich so viel Kritik – und das ausgerechnet jetzt? Ein Überblick.