Handelspolitik

Was Trumps Zölle für die deutsche Wirtschaft bedeuten

Pharma, Autos, Maschinen: Was für Donald Trump ein „Tag der Befreiung“ ist, trifft die deutsche Exportindustrie hart. Eine erste Bestandsaufnahme.

3. April 2025 | Lesezeit: 6 Min.

Die Warnung des Ökonomen

Von einem schwarzen Tag für die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen und die Weltwirtschaft insgesamt sprach Andreas Baur, Handelsökonom beim Münchner Ifo-Institut. Trumps Grundidee von reziproken Zöllen, die länderspezifisch unterschiedlich ausgestaltet sind, sei ein „Frontalangriff auf die Fundamente des regelbasierten Welthandels“. Dieser beruht auf dem Prinzip der Gleichbehandlung von Handelspartnern, dem sogenannten Meistbegünstigungsprinzip. Bilaterale Verhandlungen mit der US-Regierung über eine mögliche Senkung von Zöllen würden nicht leicht zu bewerkstelligen sein. Sein Fazit: „Die Gefahr eines globalen Handelskriegs, der auf allen Seiten zu großen Wohlstandsverlusten führen würde, ist real.“

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