Rhein-Pfalz-Kreis

Ist das Wetter heute normal?

Im Rhein-Pfalz-Kreis ist es heute (14. Juli) ungewöhnlich warm, in den vergangenen 30 Tagen war es außergewöhnlich trocken. Lesen Sie hier, wie sich das Wetter in Ihrer Region verändert.

Rhein-Pfalz-Kreis

Ist das Wetter heute normal?

Im Rhein-Pfalz-Kreis ist es heute (14. Juli) ungewöhnlich warm, in den vergangenen 30 Tagen war es außergewöhnlich trocken. Lesen Sie hier, wie sich das Wetter in Ihrer Region verändert.

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14. Juli 2026 | Lesezeit: 7 Min.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen täglich neu, wie normal das aktuelle Wetter im Rhein-Pfalz-Kreis ist. Wir haben die nächstgelegene Wetterstation ausgewählt, die bereits lange genug misst, um Trends abbilden zu können. An der Wetterstation Mannheim in Baden-Wrttemberg sind laut Wettervorhersage für heute (14. Juli) Temperaturen bis zu 31,5 Grad zu erwarten. Den Prognosen des Deutschen Wetterdienstes zufolge soll es trocken bleiben.

Wie normal ist die Vorhersage? Wäre ein solches Wetter auch schon vor einigen Jahren an einem 14. Juli zu erwarten gewesen? War es zu dieser Jahreszeit im Rhein-Pfalz-Kreis in früheren Jahren auch schon so warm wie heute? Um diese Fragen zu beantworten, analysieren wir alle öffentlich zugänglichen Daten der Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes und wählen für jeden Landkreis die Station aus, die Temperatur und Niederschlag für die meisten dort wohnhaften Menschen am besten beschreibt. Hier können Sie lesen, ob das Wetter bei Ihnen auch schon vor einigen Jahren ähnlich war wie derzeit. Denn das Wetter ändert sich durch den Klimawandel. An manchen Tagen ist das bereits deutlich zu spüren, an anderen nicht.

Temperatur

Höchsttemperatur am 14. Juli

Den Prognosen zufolge wird es an der Wetterstation Mannheim heute höchstens 31,5 Grad warm.

Höchsttemperatur seit dem 15. Juni

In den vergangenen 30 Tagen war es am 27. Juni mit 40 Grad am wärmsten, am 15. Juni mit 22,6 Grad am kältesten. Heißer als am 27. Juni war die höchste Temperatur des Tages an der Wetterstation Mannheim seit 1961 noch nie.

Vergleich mit Normaltemperaturen zwischen 1991 und 2020

Im Vergleich zu den Tageshöchsttemperaturen zwischen 1991 und 2020 sind 31,5 Grad in den zwei Wochen um einen 14. Juli außergewöhnlich warm: In 60 Prozent der Tage im Vergleichszeitraum lag die Höchsttemperatur im grau hinterlegten Normalbereich. Nur einmal in fünf Tagen war es rund um einen 14. Juli in der Vergleichsperiode statistisch gesehen wärmer als 30,2 Grad. Ungewöhnlich kühl wäre eine maximale Temperatur unter 22,4 Grad.

In den vergangenen 30 Tagen war es an 20 Tagen außergewöhnlich warm, die Werte lagen also über dem aus den Messungen zwischen 1991 und 2020 berechneten Normalbereich. An keinem Tag war es ungewöhnlich kühl.

Mittlere Höchsttemperatur zwischen 1991 und 2020

Die graue Linie zeigt die Temperatur, die in den Jahren zwischen 1991 und 2020 rund um ein bestimmtes Datum im Mittel erreicht wurde. Am heutigen 14. Juli ist es 5,6 Grad wärmer als im Mittel des Vergleichszeitraums. Durch die globale Erwärmung wird die aktuelle Temperatur immer häufiger höher sein, als es früher normal war.

Höchsttemperatur am 14. Juli

Den Prognosen zufolge wird es an der Wetterstation Mannheim heute höchstens 31,5 Grad warm.

Höchsttemperatur seit dem 15. Juni

In den vergangenen 30 Tagen war es am 27. Juni mit 40 Grad am wärmsten, am 15. Juni mit 22,6 Grad am kältesten. Heißer als am 27. Juni war die höchste Temperatur des Tages an der Wetterstation Mannheim seit 1961 noch nie.

Vergleich mit Normaltemperaturen zwischen 1991 und 2020

Im Vergleich zu den Tageshöchsttemperaturen zwischen 1991 und 2020 sind 31,5 Grad in den zwei Wochen um einen 14. Juli außergewöhnlich warm: In 60 Prozent der Tage im Vergleichszeitraum lag die Höchsttemperatur im grau hinterlegten Normalbereich. Nur einmal in fünf Tagen war es rund um einen 14. Juli in der Vergleichsperiode statistisch gesehen wärmer als 30,2 Grad. Ungewöhnlich kühl wäre eine maximale Temperatur unter 22,4 Grad.

In den vergangenen 30 Tagen war es an 20 Tagen außergewöhnlich warm, die Werte lagen also über dem aus den Messungen zwischen 1991 und 2020 berechneten Normalbereich. An keinem Tag war es ungewöhnlich kühl.

Mittlere Höchsttemperatur zwischen 1991 und 2020

Die graue Linie zeigt die Temperatur, die in den Jahren zwischen 1991 und 2020 rund um ein bestimmtes Datum im Mittel erreicht wurde. Am heutigen 14. Juli ist es 5,6 Grad wärmer als im Mittel des Vergleichszeitraums. Durch die globale Erwärmung wird die aktuelle Temperatur immer häufiger höher sein, als es früher normal war.

Mit der Klimakrise verändert sich das Wetter in Deutschland, allerdings langsam. Für die Jahreszeit ungewöhnlich warme Temperaturen werden häufiger, das aktuelle Wetter unterliegt aber auch natürlichen Schwankungen, die es erschweren, langfristige klimatische Veränderungen bewusst wahrzunehmen. Sie sind erst zu erkennen, wenn man die Entwicklung des Wetters über viele Jahre hinweg betrachtet.

Wir fassen deshalb die Messungen der vergangenen 30 Tage zu einem Durchschnittswert zusammen und vergleichen diesen mit dem gleichen Zeitraum der Vorjahre. Für die Wetterstation Mannheim zeigen wir Daten seit 1961, wir können so das aktuelle Wetter mit dem langfristigen Trend vergleichen.

So warm wurde es im Mittel vom 15. Juni bis zum 14. Juli

In den vergangenen 30 Tagen erreichte die Temperatur durchschnittlich bis zu 32,5 Grad. Jeder Punkt steht für die durchschnittliche Höchsttemperatur im gleichen Zeitraum des jeweiligen Jahres. Am wärmsten war es 2026 mit im Durchschnitt bis zu 32,5 Grad, am kühlsten 1980, als die Temperaturen im Mittel nur auf 19 Grad stiegen.

Langjähriger Trend der Temperatur

Der langjährige Trend zeigt: An der Wetterstation Mannheim ist die durchschnittliche tägliche Höchsttemperatur vom 15. Juni bis zum 14. Juli seit 1961 um etwa vier Grad gestiegen.

So warm wurde es im Mittel vom 15. Juni bis zum 14. Juli

In den vergangenen 30 Tagen erreichte die Temperatur durchschnittlich bis zu 32,5 Grad. Jeder Punkt steht für die durchschnittliche Höchsttemperatur im gleichen Zeitraum des jeweiligen Jahres. Am wärmsten war es 2026 mit im Durchschnitt bis zu 32,5 Grad, am kühlsten 1980, als die Temperaturen im Mittel nur auf 19 Grad stiegen.

Langjähriger Trend der Temperatur

Der langjährige Trend zeigt: An der Wetterstation Mannheim ist die durchschnittliche tägliche Höchsttemperatur vom 15. Juni bis zum 14. Juli seit 1961 um etwa vier Grad gestiegen.

Der Klimawandel ist längst kein Phänomen der Zukunft mehr, sondern lässt sich zunehmend im Hier und Jetzt beobachten. Im Rhein-Pfalz-Kreis werden immer häufiger für die Jahreszeit ungewöhnliche Temperaturen erreicht.

Hitzetage vom 15. Juni bis zum 14. Juli

In den vergangenen 30 Tagen stieg die Temperatur an 19 Tagen auf mehr als 30 Grad. Seit 1961 gab es in dem Zeitraum noch nie so viele Hitzetage. Je mehr solcher Tage aufeinanderfolgen, desto höher ist das Gesundheitsrisiko nicht nur für Risikogruppen, sondern auch für junge und gesunde Menschen.

Tropennächte vom 15. Juni bis zum 14. Juli

Wenn der Körper dann auch nachts nicht mehr abkühlen kann, wird es besonders gefährlich. Denn auch die Nächte werden wärmer. Sogenannte Tropennächte, in denen die Temperatur nie unter 20 Grad Celsius sinkt, waren in der Vergangenheit äußerst rar.

Inzwischen gibt es derart warme Nächte hin und wieder auch im Rhein-Pfalz-Kreis. Dabei sind solche Nächte in diesem Zeitraum selten. In 65 der vergangenen 65 Jahre wurden an der Wetterstation Mannheim im Betrachtungszeitraum weniger Tropennächteverzeichnet.

Hitzetage vom 15. Juni bis zum 14. Juli

In den vergangenen 30 Tagen stieg die Temperatur an 19 Tagen auf mehr als 30 Grad. Seit 1961 gab es in dem Zeitraum noch nie so viele Hitzetage. Je mehr solcher Tage aufeinanderfolgen, desto höher ist das Gesundheitsrisiko nicht nur für Risikogruppen, sondern auch für junge und gesunde Menschen.

Tropennächte vom 15. Juni bis zum 14. Juli

Wenn der Körper dann auch nachts nicht mehr abkühlen kann, wird es besonders gefährlich. Denn auch die Nächte werden wärmer. Sogenannte Tropennächte, in denen die Temperatur nie unter 20 Grad Celsius sinkt, waren in der Vergangenheit äußerst rar.

Inzwischen gibt es derart warme Nächte hin und wieder auch im Rhein-Pfalz-Kreis. Dabei sind solche Nächte in diesem Zeitraum selten. In 65 der vergangenen 65 Jahre wurden an der Wetterstation Mannheim im Betrachtungszeitraum weniger Tropennächteverzeichnet.

Niederschlag

Anders als bei der Temperatur, die im Jahresverlauf eindeutige Muster aufweist, ist der Niederschlag viel sprunghafter: An welchen Tagen es regnet und wie viel – das unterliegt starken Schwankungen. Zu jeder Jahreszeit gibt es außerdem Tage ohne Niederschlag. Deswegen betrachten wir in den folgenden Grafiken die Niederschlagsmengen gesammelt über dreißig Tage, damit auch langfristige Trends deutlich werden.

Niederschlag vom 14. Juni bis zum 13. Juli

In den vergangenen 30 Tagen wurden an der Wetterstation Mannheim pro Quadratmeter 32,4 Liter Niederschlag gemessen.

Entwicklung des Niederschlags

Der langjährige Trend zeigt: Die Niederschlagsmenge zwischen dem 14. Juni und dem 13. Juli sinkt stark. Vor etwa 70 Jahren konnte man im Rhein-Pfalz-Kreis in diesem Zeitraum noch etwa ein Viertel mehr Niederschlag erwarten.

Entwicklung der 30-Tage-Niederschlagsmenge

Jeder Punkt auf dieser Linie zeigt, wie viel Niederschlag in den vorherigen 30 Tagen im Rhein-Pfalz-Kreis fiel. Am nassesten waren zuletzt die 30 Tage bis zum 30. Juni, der Niederschlag summierte sich in diesem Zeitraum auf 77 Liter pro Quadratmeter.

30-Tage-Niederschlag im Vergleich mit dem Normalbereich

Im Vergleich zum aus den Jahren 1991 bis 2020 berechneten Normalbereich war es in den vergangenen 30 Tagen ungewöhnlich trocken.

Vergleich mit normalem Niederschlag

Insgesamt gab es in den vergangenen 30 Tagen etwa 33 Liter weniger Niederschlag als in einem durchschnittlichen Jahr zwischen 1991 und 2020.

Niederschlag vom 14. Juni bis zum 13. Juli

In den vergangenen 30 Tagen wurden an der Wetterstation Mannheim pro Quadratmeter 32,4 Liter Niederschlag gemessen.

Entwicklung des Niederschlags

Der langjährige Trend zeigt: Die Niederschlagsmenge zwischen dem 14. Juni und dem 13. Juli sinkt stark. Vor etwa 70 Jahren konnte man im Rhein-Pfalz-Kreis in diesem Zeitraum noch etwa ein Viertel mehr Niederschlag erwarten.

Entwicklung der 30-Tage-Niederschlagsmenge

Jeder Punkt auf dieser Linie zeigt, wie viel Niederschlag in den vorherigen 30 Tagen im Rhein-Pfalz-Kreis fiel. Am nassesten waren zuletzt die 30 Tage bis zum 30. Juni, der Niederschlag summierte sich in diesem Zeitraum auf 77 Liter pro Quadratmeter.

30-Tage-Niederschlag im Vergleich mit dem Normalbereich

Im Vergleich zum aus den Jahren 1991 bis 2020 berechneten Normalbereich war es in den vergangenen 30 Tagen ungewöhnlich trocken.

Vergleich mit normalem Niederschlag

Insgesamt gab es in den vergangenen 30 Tagen etwa 33 Liter weniger Niederschlag als in einem durchschnittlichen Jahr zwischen 1991 und 2020.

Neben der Menge an Niederschlag ist es wichtig, wie sich dieser über einen längeren Zeitraum verteilt: Je mehr Trockentage es gibt, desto höherem Stress können Pflanzen und Tiere ausgesetzt sein.

Trockentage vom 15. Mai bis zum 13. Juli seit 1961

47 der vergangenen 60 Tage waren gänzlich trocken, an der Wetterstation Mannheim wurde an diesen Tagen weniger als ein Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert. Mehr Trockentage gab es innerhalb von 60 Tagen bis zum 13. Juli in den betrachteten Jahren seit 1961 erst viermal.

Trockentage vom 15. Mai bis zum 13. Juli seit 1961

47 der vergangenen 60 Tage waren gänzlich trocken, an der Wetterstation Mannheim wurde an diesen Tagen weniger als ein Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert. Mehr Trockentage gab es innerhalb von 60 Tagen bis zum 13. Juli in den betrachteten Jahren seit 1961 erst viermal.

Das aktuelle Wetter im Rhein-Pfalz-Kreis zusammengefasst:

  • Es ist heute ungewöhnlich warm.
  • Es war in den vergangenen 30 Tagen ungewöhnlich trocken.

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Projektteam
Text, Daten und Automatisierung Markus Hametner, Sören Müller-Hansen, Oliver Schnuck
Entwicklung Felix Ebert, Benjamin Geese, Julia Kandler, Stefan Kloiber
Digitales Storytelling Isabel Kronenberger, Christian Helten
Infografik Julia Kraus, Isabel Kronenberger
Testing Malte Hornbergs

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