Landkreis Gifhorn

Ist das Wetter heute normal?

Im Landkreis Gifhorn ist es heute (13. Juli) ungewöhnlich warm. Lesen Sie hier, wie sich das Wetter in Ihrer Region verändert.

Landkreis Gifhorn

Ist das Wetter heute normal?

Im Landkreis Gifhorn ist es heute (13. Juli) ungewöhnlich warm. Lesen Sie hier, wie sich das Wetter in Ihrer Region verändert.

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13. Juli 2026 | Lesezeit: 7 Min.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen täglich neu, wie normal das aktuelle Wetter im Landkreis Gifhorn ist. Wir haben die nächstgelegene Wetterstation ausgewählt, die bereits lange genug misst, um Trends abbilden zu können. An der Wetterstation Wolfsburg (Südwest) in Niedersachsen sind laut Wettervorhersage für heute (13. Juli) Temperaturen bis zu 28,3 Grad zu erwarten. Den Prognosen des Deutschen Wetterdienstes zufolge soll es trocken bleiben.

Wie normal ist die Vorhersage? Wäre ein solches Wetter auch schon vor einigen Jahren an einem 13. Juli zu erwarten gewesen? War es zu dieser Jahreszeit im Landkreis Gifhorn in früheren Jahren auch schon so warm wie heute? Um diese Fragen zu beantworten, analysieren wir alle öffentlich zugänglichen Daten der Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes und wählen für jeden Landkreis die Station aus, die Temperatur und Niederschlag für die meisten dort wohnhaften Menschen am besten beschreibt. Hier können Sie lesen, ob das Wetter bei Ihnen auch schon vor einigen Jahren ähnlich war wie derzeit. Denn das Wetter ändert sich durch den Klimawandel. An manchen Tagen ist das bereits deutlich zu spüren, an anderen nicht.

Temperatur

Höchsttemperatur am 13. Juli

Den Prognosen zufolge wird es an der Wetterstation Wolfsburg (Südwest) heute höchstens 28,3 Grad warm.

Höchsttemperatur seit dem 14. Juni

In den vergangenen 30 Tagen war es am 27. Juni mit 36,8 Grad am wärmsten, am 14. Juni mit 16 Grad am kältesten. Wärmer war die höchste Temperatur des Tages an der Wetterstation Wolfsburg (Südwest) an einem 27. Juni seit 1981 noch nie.

Vergleich mit Normaltemperaturen zwischen 1991 und 2020

Im Vergleich zu den Tageshöchsttemperaturen zwischen 1991 und 2020 sind 28,3 Grad in den zwei Wochen um einen 13. Juli außergewöhnlich warm: In 60 Prozent der Tage im Vergleichszeitraum lag die Höchsttemperatur im grau hinterlegten Normalbereich. Nur einmal in fünf Tagen war es rund um einen 13. Juli in der Vergleichsperiode statistisch gesehen wärmer als 28 Grad. Ungewöhnlich kühl wäre eine maximale Temperatur unter 20 Grad.

In den vergangenen 30 Tagen war es an 13 Tagen außergewöhnlich warm, die Werte lagen also über dem aus den Messungen zwischen 1991 und 2020 berechneten Normalbereich. An drei Tagen war es ungewöhnlich kühl.

Mittlere Höchsttemperatur zwischen 1991 und 2020

Die graue Linie zeigt die Temperatur, die in den Jahren zwischen 1991 und 2020 rund um ein bestimmtes Datum im Mittel erreicht wurde. Am heutigen 13. Juli ist es 4,8 Grad wärmer als im Mittel des Vergleichszeitraums. Durch die globale Erwärmung wird die aktuelle Temperatur immer häufiger höher sein, als es früher normal war.

Höchsttemperatur am 13. Juli

Den Prognosen zufolge wird es an der Wetterstation Wolfsburg (Südwest) heute höchstens 28,3 Grad warm.

Höchsttemperatur seit dem 14. Juni

In den vergangenen 30 Tagen war es am 27. Juni mit 36,8 Grad am wärmsten, am 14. Juni mit 16 Grad am kältesten. Wärmer war die höchste Temperatur des Tages an der Wetterstation Wolfsburg (Südwest) an einem 27. Juni seit 1981 noch nie.

Vergleich mit Normaltemperaturen zwischen 1991 und 2020

Im Vergleich zu den Tageshöchsttemperaturen zwischen 1991 und 2020 sind 28,3 Grad in den zwei Wochen um einen 13. Juli außergewöhnlich warm: In 60 Prozent der Tage im Vergleichszeitraum lag die Höchsttemperatur im grau hinterlegten Normalbereich. Nur einmal in fünf Tagen war es rund um einen 13. Juli in der Vergleichsperiode statistisch gesehen wärmer als 28 Grad. Ungewöhnlich kühl wäre eine maximale Temperatur unter 20 Grad.

In den vergangenen 30 Tagen war es an 13 Tagen außergewöhnlich warm, die Werte lagen also über dem aus den Messungen zwischen 1991 und 2020 berechneten Normalbereich. An drei Tagen war es ungewöhnlich kühl.

Mittlere Höchsttemperatur zwischen 1991 und 2020

Die graue Linie zeigt die Temperatur, die in den Jahren zwischen 1991 und 2020 rund um ein bestimmtes Datum im Mittel erreicht wurde. Am heutigen 13. Juli ist es 4,8 Grad wärmer als im Mittel des Vergleichszeitraums. Durch die globale Erwärmung wird die aktuelle Temperatur immer häufiger höher sein, als es früher normal war.

Mit der Klimakrise verändert sich das Wetter in Deutschland, allerdings langsam. Für die Jahreszeit ungewöhnlich warme Temperaturen werden häufiger, das aktuelle Wetter unterliegt aber auch natürlichen Schwankungen, die es erschweren, langfristige klimatische Veränderungen bewusst wahrzunehmen. Sie sind erst zu erkennen, wenn man die Entwicklung des Wetters über viele Jahre hinweg betrachtet.

Wir fassen deshalb die Messungen der vergangenen 30 Tage zu einem Durchschnittswert zusammen und vergleichen diesen mit dem gleichen Zeitraum der Vorjahre. Für die Wetterstation Wolfsburg (Südwest) liegen ausreichend Daten seit 1981 vor, wir können so das aktuelle Wetter mit dem langfristigen Trend vergleichen.

So warm wurde es im Mittel vom 14. Juni bis zum 13. Juli

In den vergangenen 30 Tagen erreichte die Temperatur durchschnittlich bis zu 26,1 Grad. Jeder Punkt steht für die durchschnittliche Höchsttemperatur im gleichen Zeitraum des jeweiligen Jahres. Am wärmsten war es 2006 mit im Durchschnitt bis zu 27,2 Grad, am kühlsten 1984, als die Temperaturen im Mittel nur auf 17,2 Grad stiegen.

Langjähriger Trend der Temperatur

Der langjährige Trend zeigt: An der Wetterstation Wolfsburg (Südwest) ist die durchschnittliche tägliche Höchsttemperatur vom 14. Juni bis zum 13. Juli seit 1981 um etwa drei Grad gestiegen.

So warm wurde es im Mittel vom 14. Juni bis zum 13. Juli

In den vergangenen 30 Tagen erreichte die Temperatur durchschnittlich bis zu 26,1 Grad. Jeder Punkt steht für die durchschnittliche Höchsttemperatur im gleichen Zeitraum des jeweiligen Jahres. Am wärmsten war es 2006 mit im Durchschnitt bis zu 27,2 Grad, am kühlsten 1984, als die Temperaturen im Mittel nur auf 17,2 Grad stiegen.

Langjähriger Trend der Temperatur

Der langjährige Trend zeigt: An der Wetterstation Wolfsburg (Südwest) ist die durchschnittliche tägliche Höchsttemperatur vom 14. Juni bis zum 13. Juli seit 1981 um etwa drei Grad gestiegen.

Der Klimawandel ist längst kein Phänomen der Zukunft mehr, sondern lässt sich zunehmend im Hier und Jetzt beobachten. Im Landkreis Gifhorn werden immer häufiger für die Jahreszeit ungewöhnliche Temperaturen erreicht.

Hitzetage vom 14. Juni bis zum 13. Juli

In den vergangenen 30 Tagen stieg die Temperatur an sieben Tagen auf mehr als 30 Grad. Seit 1981 gab es in dem Zeitraum nur in zwei Jahren mehr Hitzetage. Je mehr solcher Tage aufeinanderfolgen, desto höher ist das Gesundheitsrisiko nicht nur für Risikogruppen, sondern auch für junge und gesunde Menschen.

Tropennächte vom 14. Juni bis zum 13. Juli

Wenn der Körper dann auch nachts nicht mehr abkühlen kann, wird es besonders gefährlich. Denn auch die Nächte werden wärmer. Sogenannte Tropennächte, in denen die Temperatur nie unter 20 Grad Celsius sinkt, waren in der Vergangenheit äußerst rar.

Inzwischen gibt es derart warme Nächte hin und wieder auch im Landkreis Gifhorn. Dabei sind solche Nächte in diesem Zeitraum selten. In 44 der vergangenen 45 Jahre wurden an der Wetterstation Wolfsburg (Südwest) im Betrachtungszeitraum weniger Tropennächteverzeichnet.

Hitzetage vom 14. Juni bis zum 13. Juli

In den vergangenen 30 Tagen stieg die Temperatur an sieben Tagen auf mehr als 30 Grad. Seit 1981 gab es in dem Zeitraum nur in zwei Jahren mehr Hitzetage. Je mehr solcher Tage aufeinanderfolgen, desto höher ist das Gesundheitsrisiko nicht nur für Risikogruppen, sondern auch für junge und gesunde Menschen.

Tropennächte vom 14. Juni bis zum 13. Juli

Wenn der Körper dann auch nachts nicht mehr abkühlen kann, wird es besonders gefährlich. Denn auch die Nächte werden wärmer. Sogenannte Tropennächte, in denen die Temperatur nie unter 20 Grad Celsius sinkt, waren in der Vergangenheit äußerst rar.

Inzwischen gibt es derart warme Nächte hin und wieder auch im Landkreis Gifhorn. Dabei sind solche Nächte in diesem Zeitraum selten. In 44 der vergangenen 45 Jahre wurden an der Wetterstation Wolfsburg (Südwest) im Betrachtungszeitraum weniger Tropennächteverzeichnet.

Niederschlag

Anders als bei der Temperatur, die im Jahresverlauf eindeutige Muster aufweist, ist der Niederschlag viel sprunghafter: An welchen Tagen es regnet und wie viel – das unterliegt starken Schwankungen. Zu jeder Jahreszeit gibt es außerdem Tage ohne Niederschlag. Deswegen betrachten wir in den folgenden Grafiken die Niederschlagsmengen gesammelt über dreißig Tage, damit auch langfristige Trends deutlich werden.

Niederschlag vom 13. Juni bis zum 12. Juli

In den vergangenen 30 Tagen wurden an der Wetterstation Wolfsburg (Südwest) pro Quadratmeter 48,2 Liter Niederschlag gemessen.

Entwicklung des Niederschlags

Der langjährige Trend zeigt: Die Niederschlagsmenge zwischen dem 13. Juni und dem 12. Juli nimmt deutlich zu. Vor etwa 50 Jahren konnte man im Landkreis Gifhorn in diesem Zeitraum noch mehr als ein Zehntel weniger Niederschlag erwarten.

Entwicklung der 30-Tage-Niederschlagsmenge

Jeder Punkt auf dieser Linie zeigt, wie viel Niederschlag in den vorherigen 30 Tagen im Landkreis Gifhorn fiel. Am trockensten waren zuletzt die 30 Tage bis zum 19. Juni, der Niederschlag summierte sich in diesem Zeitraum auf 28 Liter pro Quadratmeter.

30-Tage-Niederschlag im Vergleich mit dem Normalbereich

Die aktuelle 30-Tage-Niederschlagsmenge ist mit 48,2 Litern pro Quadratmeter normal für diese Jahreszeit – es war seit dem 13. Juni aber auch schon deutlicher trockener als im aus den Jahren 1991 bis 2020 berechneten Normalbereich.

Vergleich mit normalem Niederschlag

Insgesamt gab es in den vergangenen 30 Tagen etwa neun Liter weniger Niederschlag als in einem durchschnittlichen Jahr zwischen 1991 und 2020.

Niederschlag vom 13. Juni bis zum 12. Juli

In den vergangenen 30 Tagen wurden an der Wetterstation Wolfsburg (Südwest) pro Quadratmeter 48,2 Liter Niederschlag gemessen.

Entwicklung des Niederschlags

Der langjährige Trend zeigt: Die Niederschlagsmenge zwischen dem 13. Juni und dem 12. Juli nimmt deutlich zu. Vor etwa 50 Jahren konnte man im Landkreis Gifhorn in diesem Zeitraum noch mehr als ein Zehntel weniger Niederschlag erwarten.

Entwicklung der 30-Tage-Niederschlagsmenge

Jeder Punkt auf dieser Linie zeigt, wie viel Niederschlag in den vorherigen 30 Tagen im Landkreis Gifhorn fiel. Am trockensten waren zuletzt die 30 Tage bis zum 19. Juni, der Niederschlag summierte sich in diesem Zeitraum auf 28 Liter pro Quadratmeter.

30-Tage-Niederschlag im Vergleich mit dem Normalbereich

Die aktuelle 30-Tage-Niederschlagsmenge ist mit 48,2 Litern pro Quadratmeter normal für diese Jahreszeit – es war seit dem 13. Juni aber auch schon deutlicher trockener als im aus den Jahren 1991 bis 2020 berechneten Normalbereich.

Vergleich mit normalem Niederschlag

Insgesamt gab es in den vergangenen 30 Tagen etwa neun Liter weniger Niederschlag als in einem durchschnittlichen Jahr zwischen 1991 und 2020.

Neben der Menge an Niederschlag ist es wichtig, wie sich dieser über einen längeren Zeitraum verteilt: Je mehr Trockentage es gibt, desto höherem Stress können Pflanzen und Tiere ausgesetzt sein.

Trockentage vom 14. Mai bis zum 12. Juli seit 1981

42 der vergangenen 60 Tage waren gänzlich trocken, an der Wetterstation Wolfsburg (Südwest) wurde an diesen Tagen weniger als ein Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert. Jeder Balken steht für die Anzahl der Trockentage in den 60 Tagen bis zum 12. Juli im jeweiligen Jahr.

Trockentage vom 14. Mai bis zum 12. Juli seit 1981

42 der vergangenen 60 Tage waren gänzlich trocken, an der Wetterstation Wolfsburg (Südwest) wurde an diesen Tagen weniger als ein Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert. Jeder Balken steht für die Anzahl der Trockentage in den 60 Tagen bis zum 12. Juli im jeweiligen Jahr.

Das aktuelle Wetter im Landkreis Gifhorn zusammengefasst:

  • Es ist heute ungewöhnlich warm.
  • Die Niederschlagsmengen in den vergangenen 30 Tagen waren normal für diese Jahreszeit.

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Projektteam
Text, Daten und Automatisierung Markus Hametner, Sören Müller-Hansen, Oliver Schnuck
Entwicklung Felix Ebert, Benjamin Geese, Julia Kandler, Stefan Kloiber
Digitales Storytelling Isabel Kronenberger, Christian Helten
Infografik Julia Kraus, Isabel Kronenberger
Testing Malte Hornbergs

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