Heidelberg

Ist das Wetter heute normal?

In Heidelberg ist es heute (5. September) normal warm. Lesen Sie hier, wie sich das Wetter in Ihrer Region verändert.

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Ist das Wetter heute normal?

In Heidelberg ist es heute (5. September) normal warm. Lesen Sie hier, wie sich das Wetter in Ihrer Region verändert.

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5. September 2026 | Lesezeit: 7 Min.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen täglich neu, wie normal das aktuelle Wetter in Heidelberg ist. Wir haben die nächstgelegene Wetterstation ausgewählt, die bereits lange genug misst, um Trends abbilden zu können. An der Wetterstation Mannheim in Baden-Wrttemberg sind laut Wettervorhersage für heute (5. September) Temperaturen bis zu 24,8 Grad zu erwarten. Je Quadratmeter prognostiziert der Deutsche Wetterdienst sechs Liter Regen.

Wie normal ist die Vorhersage? Wäre ein solches Wetter auch schon vor einigen Jahren an einem 5. September zu erwarten gewesen? War es zu dieser Jahreszeit in Heidelberg in früheren Jahren jemals so trocken wie in den vergangenen Tagen? Um diese Fragen zu beantworten, analysieren wir alle öffentlich zugänglichen Daten der Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes und wählen für jeden Landkreis die Station aus, die Temperatur und Niederschlag für die meisten dort wohnhaften Menschen am besten beschreibt. Hier können Sie lesen, ob das Wetter bei Ihnen auch schon vor einigen Jahren ähnlich war wie derzeit. Denn das Wetter ändert sich durch den Klimawandel. An manchen Tagen ist das bereits deutlich zu spüren, an anderen nicht.

Temperatur

Höchsttemperatur am 5. September

Den Prognosen zufolge wird es an der Wetterstation Mannheim heute höchstens 24,8 Grad warm.

Höchsttemperatur seit dem 7. August

In den vergangenen 30 Tagen war es am 15. August mit 38,4 Grad am wärmsten, am 25. August mit 18,5 Grad am kältesten. Wärmer war die höchste Temperatur des Tages an der Wetterstation Mannheim an einem 15. August seit 1961 noch nie.

Vergleich mit Normaltemperaturen zwischen 1991 und 2020

Im Vergleich zu den Tageshöchsttemperaturen zwischen 1991 und 2020 sind 24,8 Grad in den zwei Wochen um einen 5. September normal: In 60 Prozent der Tage im Vergleichszeitraum lag die Höchsttemperatur im grau hinterlegten Normalbereich. Nur einmal in fünf Tagen war es rund um einen 5. September in der Vergleichsperiode statistisch gesehen wärmer als 27 Grad. Ungewöhnlich kühl wäre eine maximale Temperatur unter 19,5 Grad.

In den vergangenen 30 Tagen war es an zwölf Tagen außergewöhnlich warm, die Werte lagen also über dem aus den Messungen zwischen 1991 und 2020 berechneten Normalbereich. An einem Tag war es ungewöhnlich kühl.

Mittlere Höchsttemperatur zwischen 1991 und 2020

Die graue Linie zeigt die Temperatur, die in den Jahren zwischen 1991 und 2020 rund um ein bestimmtes Datum im Mittel erreicht wurde. Am heutigen 5. September ist es 2,1 Grad wärmer als im Mittel des Vergleichszeitraums. Durch die globale Erwärmung wird die aktuelle Temperatur immer häufiger nicht nur wärmer sein als im Mittel der Vergleichsperiode, sondern auch über dem Normalbereich liegen.

Höchsttemperatur am 5. September

Den Prognosen zufolge wird es an der Wetterstation Mannheim heute höchstens 24,8 Grad warm.

Höchsttemperatur seit dem 7. August

In den vergangenen 30 Tagen war es am 15. August mit 38,4 Grad am wärmsten, am 25. August mit 18,5 Grad am kältesten. Wärmer war die höchste Temperatur des Tages an der Wetterstation Mannheim an einem 15. August seit 1961 noch nie.

Vergleich mit Normaltemperaturen zwischen 1991 und 2020

Im Vergleich zu den Tageshöchsttemperaturen zwischen 1991 und 2020 sind 24,8 Grad in den zwei Wochen um einen 5. September normal: In 60 Prozent der Tage im Vergleichszeitraum lag die Höchsttemperatur im grau hinterlegten Normalbereich. Nur einmal in fünf Tagen war es rund um einen 5. September in der Vergleichsperiode statistisch gesehen wärmer als 27 Grad. Ungewöhnlich kühl wäre eine maximale Temperatur unter 19,5 Grad.

In den vergangenen 30 Tagen war es an zwölf Tagen außergewöhnlich warm, die Werte lagen also über dem aus den Messungen zwischen 1991 und 2020 berechneten Normalbereich. An einem Tag war es ungewöhnlich kühl.

Mittlere Höchsttemperatur zwischen 1991 und 2020

Die graue Linie zeigt die Temperatur, die in den Jahren zwischen 1991 und 2020 rund um ein bestimmtes Datum im Mittel erreicht wurde. Am heutigen 5. September ist es 2,1 Grad wärmer als im Mittel des Vergleichszeitraums. Durch die globale Erwärmung wird die aktuelle Temperatur immer häufiger nicht nur wärmer sein als im Mittel der Vergleichsperiode, sondern auch über dem Normalbereich liegen.

Mit der Klimakrise verändert sich das Wetter in Deutschland, allerdings langsam. Für die Jahreszeit ungewöhnlich warme Temperaturen werden häufiger, das aktuelle Wetter unterliegt aber auch natürlichen Schwankungen, die es erschweren, langfristige klimatische Veränderungen bewusst wahrzunehmen. Sie sind erst zu erkennen, wenn man die Entwicklung des Wetters über viele Jahre hinweg betrachtet.

Wir fassen deshalb die Messungen der vergangenen 30 Tage zu einem Durchschnittswert zusammen und vergleichen diesen mit dem gleichen Zeitraum der Vorjahre. Für die Wetterstation Mannheim zeigen wir Daten seit 1961, wir können so das aktuelle Wetter mit dem langfristigen Trend vergleichen.

So warm wurde es im Mittel vom 7. August bis zum 5. September

In den vergangenen 30 Tagen erreichte die Temperatur durchschnittlich bis zu 27,8 Grad. Jeder Punkt steht für die durchschnittliche Höchsttemperatur im gleichen Zeitraum des jeweiligen Jahres. Am wärmsten war es 2022 mit im Durchschnitt bis zu 30,2 Grad, am kühlsten 1965 und 1978, als die Temperaturen im Mittel nur auf 21 Grad stiegen.

Langjähriger Trend der Temperatur

Der langjährige Trend zeigt: An der Wetterstation Mannheim ist die durchschnittliche tägliche Höchsttemperatur vom 7. August bis zum 5. September seit 1961 um etwa vier Grad gestiegen.

So warm wurde es im Mittel vom 7. August bis zum 5. September

In den vergangenen 30 Tagen erreichte die Temperatur durchschnittlich bis zu 27,8 Grad. Jeder Punkt steht für die durchschnittliche Höchsttemperatur im gleichen Zeitraum des jeweiligen Jahres. Am wärmsten war es 2022 mit im Durchschnitt bis zu 30,2 Grad, am kühlsten 1965 und 1978, als die Temperaturen im Mittel nur auf 21 Grad stiegen.

Langjähriger Trend der Temperatur

Der langjährige Trend zeigt: An der Wetterstation Mannheim ist die durchschnittliche tägliche Höchsttemperatur vom 7. August bis zum 5. September seit 1961 um etwa vier Grad gestiegen.

Der Klimawandel ist längst kein Phänomen der Zukunft mehr, sondern lässt sich zunehmend im Hier und Jetzt beobachten. In Heidelberg werden immer häufiger für die Jahreszeit ungewöhnliche Temperaturen erreicht.

Hitzetage vom 7. August bis zum 5. September

In den vergangenen 30 Tagen stieg die Temperatur an elf Tagen auf mehr als 30 Grad. Seit 1961 gab es in dem Zeitraum nur in drei Jahren mehr Hitzetage. Je mehr solcher Tage aufeinanderfolgen, desto höher ist das Gesundheitsrisiko nicht nur für Risikogruppen, sondern auch für junge und gesunde Menschen.

Tropennächte vom 7. August bis zum 5. September

Wenn der Körper dann auch nachts nicht mehr abkühlen kann, wird es besonders gefährlich. Denn auch die Nächte werden wärmer. Sogenannte Tropennächte, in denen die Temperatur nie unter 20 Grad Celsius sinkt, waren in der Vergangenheit äußerst rar.

Inzwischen gibt es derart warme Nächte hin und wieder auch in Heidelberg. In den vergangenen 30 Tagen wurden an der Wetterstation Mannheim zwei Tropennächte verzeichnet. In nur zwei der letzten 65 Jahre gab es im selben Zeitraum mehr Tropennächte.

Hitzetage vom 7. August bis zum 5. September

In den vergangenen 30 Tagen stieg die Temperatur an elf Tagen auf mehr als 30 Grad. Seit 1961 gab es in dem Zeitraum nur in drei Jahren mehr Hitzetage. Je mehr solcher Tage aufeinanderfolgen, desto höher ist das Gesundheitsrisiko nicht nur für Risikogruppen, sondern auch für junge und gesunde Menschen.

Tropennächte vom 7. August bis zum 5. September

Wenn der Körper dann auch nachts nicht mehr abkühlen kann, wird es besonders gefährlich. Denn auch die Nächte werden wärmer. Sogenannte Tropennächte, in denen die Temperatur nie unter 20 Grad Celsius sinkt, waren in der Vergangenheit äußerst rar.

Inzwischen gibt es derart warme Nächte hin und wieder auch in Heidelberg. In den vergangenen 30 Tagen wurden an der Wetterstation Mannheim zwei Tropennächte verzeichnet. In nur zwei der letzten 65 Jahre gab es im selben Zeitraum mehr Tropennächte.

Niederschlag

Anders als bei der Temperatur, die im Jahresverlauf eindeutige Muster aufweist, ist der Niederschlag viel sprunghafter: An welchen Tagen es regnet und wie viel – das unterliegt starken Schwankungen. Zu jeder Jahreszeit gibt es außerdem Tage ohne Niederschlag. Deswegen betrachten wir in den folgenden Grafiken die Niederschlagsmengen gesammelt über dreißig Tage, damit auch langfristige Trends deutlich werden.

Niederschlag vom 6. August bis zum 4. September

In den vergangenen 30 Tagen wurden an der Wetterstation Mannheim pro Quadratmeter 38 Liter Niederschlag gemessen.

Entwicklung des Niederschlags

Der langjährige Trend zeigt: Die Niederschlagsmenge zwischen dem 6. August und dem 4. September sinkt stark. Vor etwa 70 Jahren konnte man in Heidelberg in diesem Zeitraum noch über ein Zehntel mehr Niederschlag erwarten.

Entwicklung der 30-Tage-Niederschlagsmenge

Jeder Punkt auf dieser Linie zeigt, wie viel Niederschlag in den vorherigen 30 Tagen in Heidelberg fiel. Am trockensten waren zuletzt die 30 Tage bis zum 17. August, der Niederschlag summierte sich in diesem Zeitraum auf drei Liter pro Quadratmeter.

30-Tage-Niederschlag im Vergleich mit dem Normalbereich

Die aktuelle 30-Tage-Niederschlagsmenge ist mit 38 Litern pro Quadratmeter normal für diese Jahreszeit – es war seit dem 6. August aber auch schon deutlicher trockener als im aus den Jahren 1991 bis 2020 berechneten Normalbereich.

Vergleich mit normalem Niederschlag

Insgesamt gab es in den vergangenen 30 Tagen etwa 18 Liter weniger Niederschlag als in einem durchschnittlichen Jahr zwischen 1991 und 2020.

Niederschlag vom 6. August bis zum 4. September

In den vergangenen 30 Tagen wurden an der Wetterstation Mannheim pro Quadratmeter 38 Liter Niederschlag gemessen.

Entwicklung des Niederschlags

Der langjährige Trend zeigt: Die Niederschlagsmenge zwischen dem 6. August und dem 4. September sinkt stark. Vor etwa 70 Jahren konnte man in Heidelberg in diesem Zeitraum noch über ein Zehntel mehr Niederschlag erwarten.

Entwicklung der 30-Tage-Niederschlagsmenge

Jeder Punkt auf dieser Linie zeigt, wie viel Niederschlag in den vorherigen 30 Tagen in Heidelberg fiel. Am trockensten waren zuletzt die 30 Tage bis zum 17. August, der Niederschlag summierte sich in diesem Zeitraum auf drei Liter pro Quadratmeter.

30-Tage-Niederschlag im Vergleich mit dem Normalbereich

Die aktuelle 30-Tage-Niederschlagsmenge ist mit 38 Litern pro Quadratmeter normal für diese Jahreszeit – es war seit dem 6. August aber auch schon deutlicher trockener als im aus den Jahren 1991 bis 2020 berechneten Normalbereich.

Vergleich mit normalem Niederschlag

Insgesamt gab es in den vergangenen 30 Tagen etwa 18 Liter weniger Niederschlag als in einem durchschnittlichen Jahr zwischen 1991 und 2020.

Neben der Menge an Niederschlag ist es wichtig, wie sich dieser über einen längeren Zeitraum verteilt: Je mehr Trockentage es gibt, desto höherem Stress können Pflanzen und Tiere ausgesetzt sein.

Trockentage vom 7. Juli bis zum 4. September seit 1961

46 der vergangenen 60 Tage waren gänzlich trocken, an der Wetterstation Mannheim wurde an diesen Tagen weniger als ein Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert. Jeder Balken steht für die Anzahl der Trockentage in den 60 Tagen bis zum 4. September im jeweiligen Jahr.

Trockentage vom 7. Juli bis zum 4. September seit 1961

46 der vergangenen 60 Tage waren gänzlich trocken, an der Wetterstation Mannheim wurde an diesen Tagen weniger als ein Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert. Jeder Balken steht für die Anzahl der Trockentage in den 60 Tagen bis zum 4. September im jeweiligen Jahr.

Das aktuelle Wetter in Heidelberg zusammengefasst:

  • Die aktuellen Temperaturen sind normal für die Jahreszeit.
  • Die Niederschlagsmengen in den vergangenen 30 Tagen waren normal für diese Jahreszeit.

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Projektteam
Text, Daten und Automatisierung Markus Hametner, Sören Müller-Hansen, Oliver Schnuck
Entwicklung Felix Ebert, Benjamin Geese, Julia Kandler, Stefan Kloiber
Digitales Storytelling Isabel Kronenberger, Christian Helten
Infografik Julia Kraus, Isabel Kronenberger
Testing Malte Hornbergs

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