Brandenburg an der Havel

Ist das Wetter heute normal?

In Brandenburg an der Havel ist es heute (23. Januar) ungewöhnlich kühl, in den vergangenen 30 Tagen war es außergewöhnlich trocken. Lesen Sie hier, wie sich das Wetter in Ihrer Region verändert.

Brandenburg an der Havel

Ist das Wetter heute normal?

In Brandenburg an der Havel ist es heute (23. Januar) ungewöhnlich kühl, in den vergangenen 30 Tagen war es außergewöhnlich trocken. Lesen Sie hier, wie sich das Wetter in Ihrer Region verändert.

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23. Januar 2026 | Lesezeit: 6 Min.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen täglich neu, wie normal das aktuelle Wetter in Brandenburg an der Havel ist. Wir haben die nächstgelegene Wetterstation ausgewählt, die bereits lange genug misst, um Trends abbilden zu können. An der Wetterstation Berge in Brandenburg sind laut Wettervorhersage für heute (23. Januar) Temperaturen bis zu -3,6 Grad zu erwarten. Den Prognosen des Deutschen Wetterdienstes zufolge soll es trocken bleiben.

Wie normal ist die Vorhersage? Wäre ein solches Wetter auch schon vor einigen Jahren an einem 23. Januar zu erwarten gewesen? War es zu dieser Jahreszeit in Brandenburg an der Havel in früheren Jahren auch schon so trocken wie in den vergangenen Tagen? Um diese Fragen zu beantworten, analysieren wir alle öffentlich zugänglichen Daten der Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes und wählen für jeden Landkreis die Station aus, die Temperatur und Niederschlag für die meisten dort wohnhaften Menschen am besten beschreibt. Hier können Sie lesen, ob das Wetter bei Ihnen auch schon vor einigen Jahren ähnlich war wie derzeit. Denn das Wetter ändert sich durch den Klimawandel. An manchen Tagen ist das bereits deutlich zu spüren, an anderen nicht.

Temperatur

Höchsttemperatur am 23. Januar

Den Prognosen zufolge wird es an der Wetterstation Berge heute höchstens -3,6 Grad warm.

Höchsttemperatur seit dem 25. Dezember

In den vergangenen 30 Tagen war es am 16. Januar mit 9,2 Grad am wärmsten, am 25. Dezember mit -4,1 Grad am kältesten.

Vergleich mit Normaltemperaturen zwischen 1991 und 2020

Im Vergleich zu den Tageshöchsttemperaturen zwischen 1991 und 2020 sind -3,6 Grad in den zwei Wochen um einen 23. Januar außergewöhnlich kühl: In 60 Prozent der Tage im Vergleichszeitraum lag die Höchsttemperatur im grau hinterlegten Normalbereich. Nur einmal in fünf Tagen war es rund um einen 23. Januar in der Vergleichsperiode statistisch gesehen kälter als -0,7 Grad. Ungewöhnlich warm wären Temperaturen über 7,1 Grad.

In den vergangenen 30 Tagen war es an einem Tag außergewöhnlich warm, die Werte lagen also über dem aus den Messungen zwischen 1991 und 2020 berechneten Normalbereich. An elf Tagen war es ungewöhnlich kühl.

Mittlere Höchsttemperatur zwischen 1991 und 2020

Die graue Linie zeigt die Temperatur, die in den Jahren zwischen 1991 und 2020 rund um ein bestimmtes Datum im Mittel erreicht wurde. Am heutigen 23. Januar ist es 6,4 Grad kälter als im Mittel des Vergleichszeitraums. Durch die globale Erwärmung wird die aktuelle Temperatur allerdings immer häufiger nicht nur wärmer sein als im Mittel der Vergleichsperiode, sondern auch über dem Normalbereich liegen.

Höchsttemperatur am 23. Januar

Den Prognosen zufolge wird es an der Wetterstation Berge heute höchstens -3,6 Grad warm.

Höchsttemperatur seit dem 25. Dezember

In den vergangenen 30 Tagen war es am 16. Januar mit 9,2 Grad am wärmsten, am 25. Dezember mit -4,1 Grad am kältesten.

Vergleich mit Normaltemperaturen zwischen 1991 und 2020

Im Vergleich zu den Tageshöchsttemperaturen zwischen 1991 und 2020 sind -3,6 Grad in den zwei Wochen um einen 23. Januar außergewöhnlich kühl: In 60 Prozent der Tage im Vergleichszeitraum lag die Höchsttemperatur im grau hinterlegten Normalbereich. Nur einmal in fünf Tagen war es rund um einen 23. Januar in der Vergleichsperiode statistisch gesehen kälter als -0,7 Grad. Ungewöhnlich warm wären Temperaturen über 7,1 Grad.

In den vergangenen 30 Tagen war es an einem Tag außergewöhnlich warm, die Werte lagen also über dem aus den Messungen zwischen 1991 und 2020 berechneten Normalbereich. An elf Tagen war es ungewöhnlich kühl.

Mittlere Höchsttemperatur zwischen 1991 und 2020

Die graue Linie zeigt die Temperatur, die in den Jahren zwischen 1991 und 2020 rund um ein bestimmtes Datum im Mittel erreicht wurde. Am heutigen 23. Januar ist es 6,4 Grad kälter als im Mittel des Vergleichszeitraums. Durch die globale Erwärmung wird die aktuelle Temperatur allerdings immer häufiger nicht nur wärmer sein als im Mittel der Vergleichsperiode, sondern auch über dem Normalbereich liegen.

Mit der Klimakrise verändert sich das Wetter in Deutschland, allerdings langsam. Für die Jahreszeit ungewöhnlich warme Temperaturen werden häufiger, das aktuelle Wetter unterliegt aber auch natürlichen Schwankungen, die es erschweren, langfristige klimatische Veränderungen bewusst wahrzunehmen. Sie sind erst zu erkennen, wenn man die Entwicklung des Wetters über viele Jahre hinweg betrachtet.

Wir fassen deshalb die Messungen der vergangenen 30 Tage zu einem Durchschnittswert zusammen und vergleichen diesen mit dem gleichen Zeitraum der Vorjahre. Für die Wetterstation Berge liegen ausreichend Daten seit 1962 vor, wir können so das aktuelle Wetter mit dem langfristigen Trend vergleichen.

So warm wurde es im Mittel vom 25. Dezember bis zum 23. Januar

In den vergangenen 30 Tagen erreichte die Temperatur durchschnittlich bis zu 1,1 Grad. Jeder Punkt steht für die durchschnittliche Höchsttemperatur im gleichen Zeitraum des jeweiligen Jahres. Am wärmsten war es 2023 mit im Durchschnitt bis zu 9,1 Grad, am kühlsten 1963, als die Temperaturen im Mittel nur auf -6,3 Grad stiegen.

Langjähriger Trend der Temperatur

Der langjährige Trend zeigt: An der Wetterstation Berge ist die durchschnittliche tägliche Höchsttemperatur vom 25. Dezember bis zum 23. Januar seit 1962 um etwa vier Grad gestiegen.

So warm wurde es im Mittel vom 25. Dezember bis zum 23. Januar

In den vergangenen 30 Tagen erreichte die Temperatur durchschnittlich bis zu 1,1 Grad. Jeder Punkt steht für die durchschnittliche Höchsttemperatur im gleichen Zeitraum des jeweiligen Jahres. Am wärmsten war es 2023 mit im Durchschnitt bis zu 9,1 Grad, am kühlsten 1963, als die Temperaturen im Mittel nur auf -6,3 Grad stiegen.

Langjähriger Trend der Temperatur

Der langjährige Trend zeigt: An der Wetterstation Berge ist die durchschnittliche tägliche Höchsttemperatur vom 25. Dezember bis zum 23. Januar seit 1962 um etwa vier Grad gestiegen.

Der Klimawandel ist längst kein Phänomen der Zukunft mehr, sondern lässt sich zunehmend im Hier und Jetzt beobachten. In Brandenburg an der Havel werden immer häufiger für die Jahreszeit ungewöhnliche Temperaturen erreicht.

Warme Tage über fünf Grad vom 25. Dezember bis zum 23. Januar

In den vergangenen 30 Tagen stieg die Temperatur an drei Tagen auf mehr als 5 Grad. Seit 1962 gab es in dem Zeitraum in 50 Jahren mehr warme Tage über fünf Grad.

Warme Tage über fünf Grad vom 25. Dezember bis zum 23. Januar

In den vergangenen 30 Tagen stieg die Temperatur an drei Tagen auf mehr als 5 Grad. Seit 1962 gab es in dem Zeitraum in 50 Jahren mehr warme Tage über fünf Grad.

Niederschlag

Anders als bei der Temperatur, die im Jahresverlauf eindeutige Muster aufweist, ist der Niederschlag viel sprunghafter: An welchen Tagen es regnet und wie viel – das unterliegt starken Schwankungen. Zu jeder Jahreszeit gibt es außerdem Tage ohne Niederschlag. Deswegen betrachten wir in den folgenden Grafiken die Niederschlagsmengen gesammelt über dreißig Tage, damit auch langfristige Trends deutlich werden.

Niederschlag vom 24. Dezember bis zum 22. Januar

In den vergangenen 30 Tagen wurden an der Wetterstation Berge pro Quadratmeter 12,8 Liter Niederschlag gemessen.

Entwicklung des Niederschlags

Der langjährige Trend zeigt: Die Niederschlagsmenge zwischen dem 24. Dezember und dem 22. Januar nimmt deutlich zu. Vor etwa 70 Jahren konnte man in Brandenburg an der Havel in diesem Zeitraum noch mehr als ein Zehntel weniger Niederschlag erwarten.

Entwicklung der 30-Tage-Niederschlagsmenge

Jeder Punkt auf dieser Linie zeigt, wie viel Niederschlag in den vorherigen 30 Tagen in Brandenburg an der Havel fiel. Am trockensten waren zuletzt die 30 Tage bis zum 8. Januar, der Niederschlag summierte sich in diesem Zeitraum auf sieben Liter pro Quadratmeter.

30-Tage-Niederschlag im Vergleich mit dem Normalbereich

Im Vergleich zum aus den Jahren 1991 bis 2020 berechneten Normalbereich war es in den vergangenen 30 Tagen ungewöhnlich trocken – so wie der gesamte beobachtete Zeitraum seit dem 24. Dezember.

Vergleich mit normalem Niederschlag

Insgesamt gab es in den vergangenen 30 Tagen etwa 20 Liter weniger Niederschlag als in einem durchschnittlichen Jahr zwischen 1991 und 2020.

Niederschlag vom 24. Dezember bis zum 22. Januar

In den vergangenen 30 Tagen wurden an der Wetterstation Berge pro Quadratmeter 12,8 Liter Niederschlag gemessen.

Entwicklung des Niederschlags

Der langjährige Trend zeigt: Die Niederschlagsmenge zwischen dem 24. Dezember und dem 22. Januar nimmt deutlich zu. Vor etwa 70 Jahren konnte man in Brandenburg an der Havel in diesem Zeitraum noch mehr als ein Zehntel weniger Niederschlag erwarten.

Entwicklung der 30-Tage-Niederschlagsmenge

Jeder Punkt auf dieser Linie zeigt, wie viel Niederschlag in den vorherigen 30 Tagen in Brandenburg an der Havel fiel. Am trockensten waren zuletzt die 30 Tage bis zum 8. Januar, der Niederschlag summierte sich in diesem Zeitraum auf sieben Liter pro Quadratmeter.

30-Tage-Niederschlag im Vergleich mit dem Normalbereich

Im Vergleich zum aus den Jahren 1991 bis 2020 berechneten Normalbereich war es in den vergangenen 30 Tagen ungewöhnlich trocken – so wie der gesamte beobachtete Zeitraum seit dem 24. Dezember.

Vergleich mit normalem Niederschlag

Insgesamt gab es in den vergangenen 30 Tagen etwa 20 Liter weniger Niederschlag als in einem durchschnittlichen Jahr zwischen 1991 und 2020.

Neben der Menge an Niederschlag ist es wichtig, wie sich dieser über einen längeren Zeitraum verteilt: Je mehr Trockentage es gibt, desto höherem Stress können Pflanzen und Tiere ausgesetzt sein.

Trockentage vom 24. November bis zum 22. Januar seit 1962

53 der vergangenen 60 Tage waren gänzlich trocken, an der Wetterstation Berge wurde an diesen Tagen weniger als ein Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert. Mehr Trockentage gab es innerhalb von 60 Tagen bis zum 22. Januar in den betrachteten Jahren seit 1962 erst dreimal.

Trockentage vom 24. November bis zum 22. Januar seit 1962

53 der vergangenen 60 Tage waren gänzlich trocken, an der Wetterstation Berge wurde an diesen Tagen weniger als ein Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert. Mehr Trockentage gab es innerhalb von 60 Tagen bis zum 22. Januar in den betrachteten Jahren seit 1962 erst dreimal.

Das aktuelle Wetter in Brandenburg an der Havel zusammengefasst:

  • Es ist heute ungewöhnlich kühl.
  • Es war in den vergangenen 30 Tagen ungewöhnlich trocken.

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Projektteam
Text, Daten und Automatisierung Markus Hametner, Sören Müller-Hansen, Oliver Schnuck
Entwicklung Felix Ebert, Benjamin Geese, Julia Kandler, Stefan Kloiber
Digitales Storytelling Isabel Kronenberger, Christian Helten
Infografik Julia Kraus, Isabel Kronenberger
Testing Malte Hornbergs

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