Heimat für alle

In den Wohnprojekten der Hoffnungsträger-Stiftung leben Geflüchtete mit Menschen zusammen, die seit Langem in Deutschland zu Hause sind.

Wie Toleranz und soziales Engagement in dieser Gemeinschaft gepflegt werden. Ein Besuch.

Heimat für alle

In den Wohnprojekten der Hoffnungsträger-Stiftung leben Geflüchtete mit Menschen zusammen, die seit Langem in Deutschland zu Hause sind.

Wie Toleranz und soziales Engagement in dieser Gemeinschaft gepflegt werden. Ein Besuch.

Von Christin Lesker und Stephanie Schmidt, Fotos: Anne-Sophie Stolz
11. Dezember 2025

Die Haupteingangstüren der Hoffnungshäuser in der Gemeinde Straubenhardt bei Pforzheim stehen meist offen. Damit ist eine wichtige Botschaft verbunden: Jeder ist hier willkommen, unabhängig von sozialer Herkunft, Alter, Nationalität. 45 Menschen aus acht Nationen leben hier, verteilt auf zwei Häuser. Der Großteil der 13 Wohnungen wird vom Land Baden-Württemberg gefördert und an Geflüchtete vermietet, in den übrigen wohnen Menschen, die schon seit langer Zeit in Deutschland leben oder dort geboren sind. Die Grundidee dieses außergewöhnlichen Wohnprojekts, das die gemeinnützige Hoffnungsträger-Stiftung ins Leben rief: Menschen mit Fluchterfahrung die Integration in Deutschland zu erleichtern. Und allen Bewohnern zu vermitteln, dass es bereichernd ist, wenn Angehörige unterschiedlicher Kulturen miteinander leben und voneinander lernen.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.