
Magische Mischung
Das Wasser
Wer blond ist und schon mal den halben Sommer im Freibad verbracht hat, weiß: Die Haare können am Ende einen leicht grünen Stich bekommen. Der Verdacht liegt nah, das Chlor sei schuld. Verantwortlich sind jedoch Leitungen aus Kupfer, die feine Partikel absondern und Verfärbungen bewirken können. Chlor, das für den typischen Freibadgeruch sorgt, ist aber einer der wichtigsten Bausteine beim Sauberhalten des Wassers. Nach Angaben des Umweltbundesamts gibt jeder Badegast rund zwei Milliarden Mikroorganismen ab, also harmlose Bakterien oder Viren, hinzu kommen Blätter und Staub aus der Luft.
Damit das Wasser im Freibad trotzdem sauber bleibt, durchläuft es permanent einen aufwendigen Reinigungsprozess. Sobald das Beckenwasser in die Überlaufrinne geschwappt ist, wird es durch ein Sieb gepumpt, um grobe Partikel zu entfernen. Durch einen Filtrationsprozess mit sogenannten Flockungsmitteln werden kleinere Verunreinigungen gebunden. Um die Reinigungszusätze sowie gelöste Stoffe wieder zu entfernen, folgt eine Behandlung mit Aktivkohle und Ozon.
Chlor kommt erst am Schluss ins Spiel: Kurz bevor das saubere Wasser zurück ins Becken gelangt, wird das Desinfektionsmittel beigesetzt. Je mehr organische Verunreinigungen wie Schweiß oder Urin sich im Wasser befinden, desto intensiver der Geruch des Chlors. Eine kanadische Studie aus dem Jahr 2017 fand heraus, dass auf 11 000 Liter Beckenwasser ungefähr ein Liter Urin kommt. Zur Einordnung: Ein durchschnittliches Freibad fasst in der Regel zwischen zwei und drei Millionen Liter. Urin setzt im gechlorten Wasser allerdings Chloramine frei, die bei hoher Konzentration die Schleimhäute reizen.



Das Wasser
Wer blond ist und schon mal den halben Sommer im Freibad verbracht hat, weiß: Die Haare können am Ende einen leicht grünen Stich bekommen. Der Verdacht liegt nah, das Chlor sei schuld. Verantwortlich sind jedoch Leitungen aus Kupfer, die feine Partikel absondern und Verfärbungen bewirken können. Chlor, das für den typischen Freibadgeruch sorgt, ist aber einer der wichtigsten Bausteine beim Sauberhalten des Wassers. Nach Angaben des Umweltbundesamts gibt jeder Badegast rund zwei Milliarden Mikroorganismen ab, also harmlose Bakterien oder Viren, hinzu kommen Blätter und Staub aus der Luft.
Damit das Wasser im Freibad trotzdem sauber bleibt, durchläuft es permanent einen aufwendigen Reinigungsprozess. Sobald das Beckenwasser in die Überlaufrinne geschwappt ist, wird es durch ein Sieb gepumpt, um grobe Partikel zu entfernen. Durch einen Filtrationsprozess mit sogenannten Flockungsmitteln werden kleinere Verunreinigungen gebunden. Um die Reinigungszusätze sowie gelöste Stoffe wieder zu entfernen, folgt eine Behandlung mit Aktivkohle und Ozon.
Chlor kommt erst am Schluss ins Spiel: Kurz bevor das saubere Wasser zurück ins Becken gelangt, wird das Desinfektionsmittel beigesetzt. Je mehr organische Verunreinigungen wie Schweiß oder Urin sich im Wasser befinden, desto intensiver der Geruch des Chlors. Eine kanadische Studie aus dem Jahr 2017 fand heraus, dass auf 11 000 Liter Beckenwasser ungefähr ein Liter Urin kommt. Zur Einordnung: Ein durchschnittliches Freibad fasst in der Regel zwischen zwei und drei Millionen Liter. Urin setzt im gechlorten Wasser allerdings Chloramine frei, die bei hoher Konzentration die Schleimhäute reizen.