Was man über Bienen und ihren Honig wissen muss

Warum Imkern beliebt ist wie nie zuvor, Maja eher einer Wespe ähnelt und man mit Honig gesünder süßt. Eine Hommage an die Bienen.

16. Mai 2024 - 4 Min. Lesezeit

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„Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen“, soll Albert Einstein gesagt haben. Dokumentiert ist dieses berühmte Zitat nirgends, stattdessen soll der Satz für eine Kampagne US-amerikanischer Imker erfunden worden sein. Was stimmt: Ein großer Teil der weltweiten Ernte hängt von der Biene ab. In Deutschland ist sie neben Schwein und Rind das wichtigste Nutztier. Im Sommer besteht ein Bienenvolk aus etwa 60 000, im Winter aus 10 000 bis 20 000 Tieren. Dabei gibt es eine klare Arbeitsteilung: Weibliche Bienen arbeiten zunächst im Stock, wo sie erst fürs Reinigen der Wabenzellen, dann fürs Füttern der Brut, fürs Formen von Wachs aus speziellen Drüsen und für das Bewachen des Eingangs zuständig sind. Den Rest ihres Lebens tragen sie als Sammelbienen Pollen von Blüte zu Blüte und sammeln Nektar in ihren Honigblasen. Den fertigen Honig verschließen die Stockbienen mit einem Wachsdeckel in den Waben. Die männlichen Bienen, die Drohnen, helfen im Stock kaum mit, ihre Aufgabe ist das Begatten der Königin, die als Einzige Eier legt und den Stock am Leben hält. Im Mai und Juni kommt es vor, dass ein Volk sich eine zweite Königin zieht, um sich zu vermehren, und die alte Königin mit einem Teil der Arbeiterinnen den Stock verlässt. Wer so einen Schwarm entdeckt, zum Beispiel in einem Baum: am besten den örtlichen Imkerverein informieren.

Was man über Bienen und ihren Honig wissen muss

Warum Imkern beliebt ist wie nie zuvor, Maja eher einer Wespe ähnelt und man mit Honig gesünder süßt. Eine Hommage an die Bienen.

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„Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen“, soll Albert Einstein gesagt haben. Dokumentiert ist dieses berühmte Zitat nirgends, stattdessen soll der Satz für eine Kampagne US-amerikanischer Imker erfunden worden sein. Was stimmt: Ein großer Teil der weltweiten Ernte hängt von der Biene ab. In Deutschland ist sie neben Schwein und Rind das wichtigste Nutztier. Im Sommer besteht ein Bienenvolk aus etwa 60 000, im Winter aus 10 000 bis 20 000 Tieren. Dabei gibt es eine klare Arbeitsteilung: Weibliche Bienen arbeiten zunächst im Stock, wo sie erst fürs Reinigen der Wabenzellen, dann fürs Füttern der Brut, fürs Formen von Wachs aus speziellen Drüsen und für das Bewachen des Eingangs zuständig sind. Den Rest ihres Lebens tragen sie als Sammelbienen Pollen von Blüte zu Blüte und sammeln Nektar in ihren Honigblasen. Den fertigen Honig verschließen die Stockbienen mit einem Wachsdeckel in den Waben. Die männlichen Bienen, die Drohnen, helfen im Stock kaum mit, ihre Aufgabe ist das Begatten der Königin, die als Einzige Eier legt und den Stock am Leben hält. Im Mai und Juni kommt es vor, dass ein Volk sich eine zweite Königin zieht, um sich zu vermehren, und die alte Königin mit einem Teil der Arbeiterinnen den Stock verlässt. Wer so einen Schwarm entdeckt, zum Beispiel in einem Baum: am besten den örtlichen Imkerverein informieren.

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