Architektur

„Wir wollen die Macht“

Umbauen statt abreißen, Gemeinwohl statt Betongold:

Die Architektin Barbara Buser zeigt mit ihren Projekten in Basel, wie man die Stadt für alle gestalten kann.

Architektur

„Wir wollen die Macht“

Umbauen statt abreißen, Gemeinwohl statt Betongold:

Die Architektin Barbara Buser zeigt mit ihren Projekten in Basel, wie man die Stadt für alle gestalten kann.

8. Juli 2026 | Lesezeit: 6 Min.

Die Geschichte mit der Fähre beschreibt Barbara Busers Wesen eigentlich ziemlich gut. Seit mehr als 150 Jahren queren die flachen Holzboote den Rhein in Basel und transportieren die Menschen für ein paar Franken auf die andere Flussseite. Die Architektin liebt „Wasser unter den Füßen“. Als sie ein Fährmann also fragte, ob sie nicht ab und zu als seine Vertreterin arbeiten wolle, machte Buser Anfang der Neunzigerjahre ihre Prüfung und trug sich ins Register ein – als erste Fährfrau von Basel überhaupt. Dabei gab es vorher bereits Frauen, die die Boote fuhren. Allerdings immer „unter der Verantwortung ihres Mannes“. Nichts für Buser: „Ich mache nur da mit, wo ich auch Einfluss habe.“

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