
Foto: Opium Bar
Foto: Opium

Foto: Opium Bar
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Foto: GOD
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6. März 2026 | Lesezeit: 10 Min.
Soi Nana schläft nicht mehr. Die schmale Seitenstraße im Bangkoker Viertel Pom Prap war lange eine halb vergessene Rotlichtgasse mit verrosteten Rollläden und verlassenen Shophouses. Jetzt, an einem Donnerstagabend gegen 22 Uhr, leuchtet die kleine Straße in warmem Gold und Neonrot. Gruppen junger Thais schieben sich die Straße entlang, dazwischen Expats und Reisende. Fünf Bars auf 200 Metern, alle vom selben Betreiber ersonnen, aber jede mit eigener DNA. Kein Masterplan, kein Konzern dahinter. Nur ein Mann, der 2015 eine Gin-Bar eröffnete, weil er Gin mochte.