
Foto: Beat Bühler
Foto: Beat Bühler

Foto: Hanno Mackowitz
Foto: Hanno Mackowitz

Foto: Hanno Mackowitz
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Foto: Hanno Mackowitz
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11. Oktober 2024 - 7 Min. Lesezeit
Das Haus lebt. Dieses seltsame Gefühl beschleicht jedenfalls denjenigen, der das Haus von Martin Rauch in Schlins betritt. Das Gebäude wirkt nicht wie ein Kasten aus toten Materialien, sondern wie ein eigenständiges Wesen. Es riecht nach Erde, Holz und leicht nach Milch. Die Wände sind teils unverputzt, teils mit Naturfarben gestrichen, die Kasein enthalten, natürliches Milcheiweiß. Fast alle Mauern bestehen aus Stampflehm, gepresster Erde vom Grundstück, auf dem das dreigeschossige Haus von 2004 bis 2008 errichtet wurde. 85 Prozent des Aushubs stecken im Gebäude, die Farben und Strukturen des Untergrunds spiegeln sich an den Wänden wider.