
Die Bilder der Spiele 2026
Wie im Flug

Das deutsche Team fällt zunächst bei der Eröffnungsfeier mit Anglerhut und übergroßem Poncho auf.

Erstes deutsches Gold holt Max Langenhan im Rodeln – und drückt danach einen anonymen Anruf von Bundeskanzler Friedrich Merz weg.

Im Teamwettbewerb bleiben die deutschen Rodler ihrer Tradition treu und gewinnen Gold.

Beim Zweierbob der Männer gehen sogar alle drei Medaillen an Deutschland. Hier feiert Johannes Lochner.

Lochner gewinnt mit seinem Team zudem Gold im Viererbob. Gefolgt vom Quartett um Francesco Friedrich, das Silber holt.

Eine deutsche Überraschung beim Skispringen: Philipp Raimund gewinnt ohne vorherigen Weltcup-Sieg Gold auf der Normalschanze.

Gleich mehrfach erfolgreich ist die deutsche Skirennläuferin Emma Aicher. Sie beherrscht vier alpine Disziplinen, zweimal gewinnt sie Silber.

Auch der Norweger Sturla Holm Lægreid bleibt wohl in Erinnerung. Allerdings nur zum Teil wegen seiner fünf Medaillen im Biathlon – vor allem aber, weil er vor Kameras über seinen Seitensprung spricht.

Eisschnellläuferin Jutta Leerdam polarisiert, unter anderem, weil sie mit Privatjet zu den Spielen reist – und siegt schließlich über die 1000-Meter-Strecke.

Für Meme-Potenzial sorgt Benôit Richaud, der 16 Eiskunstläufer aus 13 Nationen betreut. Mal trägt er die Jacke der Kanadier ...

... mal die der US-Amerikaner, ...

... die der Georgier ...

... und unter anderem der Belgier.

Emotional wird es bei der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Sie ist die erfolgreichste Skirennläuferin der Geschichte, blieb aber zuletzt acht Rennen ohne olympische Medaille. Ihren „Olympia-Fluch“ hat sie im Slalom nun besiegt.

Die Deutsche Lena Dürr hingegen, nach dem jeweils ersten Lauf an Position zwei im Slalom und Riesenslalom liegend, verpasst in beiden Rennen ihre Medaillenchance.

Auch die deutsche Biathletin Franziska Preuß verpasst ihre Einzelmedaille. Nach Olympia beendete sie ihre Karriere.

Ein weiteres Bild des Frusts: Der führende Norweger Atle Lie McGrath scheidet nach einem Fehler beim Slalom aus und stapft in Richtung Wald.

Zwei Curling-Spieler verarbeiten ihren Frust anders. Der Kanadier Marc Kennedy ...

... und der Schwede Oskar Eriksson geraten wegen einer mutmaßlichen Regelwidrigkeit in einen heftigen Wortwechsel.

Klar regelwidrig: Beim 50-Kilometer-Langlauf nimmt die Russin Darja Neprjajewa versehentlich die Ersatzski der Deutschen Katharina Hennig Dotzler - und entschuldigt sich hier.

Olympia hat dieses Jahr außerdem Premieren zu bieten: etwa die neue Disziplin Skibergsteigen ...

... und Lucas Pinheiro Braathen, der im Riesenslalom die erste Goldmedaille für Brasilien und Südamerika bei Winterspielen jemals holt.

Der norwegische Langläufer Johannes Høsflot Klæbo schreibt auf seine Art Geschichte: Mit sechsmal Gold hat er nun insgesamt elf Goldmedaillen bei Olympia – historischer Rekord bei Winterspielen.

Die US-Skirennläuferin Lindsey Vonn träumt vom erneuten Olympia-Erfolg, erlebt aber eine Tragödie: Sie stürzt schlimm und bricht sich das Bein.

Viele blicken zudem mit Bedauern auf den US-Eiskunstläufer Ilia Malinin, den „Gott der Vierfachsprünge“. Er hatte Gold vor Augen, doch stürzt schließlich mehrmals bei der Kür.

Beim Skeleton wird der Ukrainer Wladyslaw Heraskewytsch aus dem Wettkampf ausgeschlossen, weil er einen Helm mit Porträts von im Krieg getöteten ukrainischen Sportlern trägt.

Eine in Italien lebende Russin führte zunächst unerkannt die ukrainischen Athleten bei der Eröffnung ins Stadion.

Außerdem für Empörung sorgen die Kommentare von Paolo Petrecca, Sportchef des italienischen Senders Rai, bei der Eröffnung. Er verwechselte Promis, erkannte Athleten nicht und verbreitete rassistische Klischees.

In guter Erinnerung bleibt dieses Zielfoto mit Wolfhund Nazgul, der sich ins Langlaufstadion in Tesero verirrt hatte.

