
Foto: Odd Andersen/AFP
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9. November 2025 | Lesezeit: 4 Min.
Es ist ratsam, nie zu vergessen, dass Luis Díaz dort geboren wurde, wo der „Magische Realismus“ entstand. Eine Gegend, in der sich Dinge ereignet haben oder ereignen, die sich jeder Vorstellungskraft entziehen, und, einmal von einem Schriftsteller in Buchdeckel gepresst, als Meisterwerke der Fiktion durchgehen. Luis Díaz, 28, ist Fußballer, kein Schriftsteller. Aber am Samstag führte er in Köpenick ein Tor auf, das wie frei erfunden wirkte, weil es nur in seinem Kopf existierte.