Nette Kerle

Höhlen bestaunen, Orang-Utans besuchen und den Urwald erkunden:

Malaysias Dschungel ist eine gut geölte Erlebnis-Maschine. Doch auch die gezähmte Wildnis ist oft abenteuerlicher, als man denkt.

Nette Kerle

Höhlen bestaunen, Orang-Utans besuchen und den Urwald erkunden:

Malaysias Dschungel ist eine gut geölte Erlebnis-Maschine. Doch auch die gezähmte Wildnis ist oft abenteuerlicher, als man denkt.

Von Thomas Heinloth
8. Januar 2026 | Lesezeit: 8 Min.

Ein Rascheln irgendwo da oben im Blätterbaldachin. Ein Knacken im Geäst. Und dann, im Gegenlicht von Malaysias Morgensonne, ein rostrotbrauner Haarschopf, leuchtend zwischen all dem Grün: Ganyas Auftritt. Einem Trapezkünstler gleich schwingt er sich durch die Lianen abwärts, zwei, drei Drehungen, dann steht er auf der Holzplattform, wo ein Strunk Bananen liegt, greift sich seine Beute und nimmt schließlich Platz auf dem Ast einer kirchturmhohen Würgefeige. „Frühstück“, sagt Abdul Fatha, „mit Bananen kann man jeden Orang-Utan glücklich machen.“

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