Unterwegs auf der Via Appia

Schirmpinien, uraltes Pflaster und eine einzigartige Geschichte: Alle Wege führen nach Rom, aber keiner so schön wie die alte Heerstraße.

Das Meisterwerk der Antike ist jetzt Weltkulturerbe – höchste Zeit für eine Wanderung.

Unterwegs auf der Via Appia

Schirmpinien, uraltes Pflaster und eine einzigartige Geschichte: Alle Wege führen nach Rom, aber keiner so schön wie die alte Heerstraße.

Das Meisterwerk der Antike ist jetzt Weltkulturerbe – höchste Zeit für eine Wanderung.

1. August 2024

Diese Geschichte lässt sich von zwei Enden her erzählen, ja sogar beschreiten, im wahrsten Sinne des Wortes. Die meisten Menschen lernen die Via Appia in Rom kennen, so wie es mit ihr auch einmal begonnen hat unter dem Zensor und Konsul, dessen Namen sie trägt. Es war das Jahr 312 vor Christus, als Appius Claudius Caecus eine Straße nach Süden bahnen ließ, 195 Kilometer bis Capua, um den Truppen Nachschub zu bringen, die dort gegen das Volk der Samniten kämpften, die am Golf von Neapel siedelten und sich der römischen Herrschaft lange widersetzt hatten.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.