Karl-Heinz Granitzas liebstes Souvenir aus seiner US-Zeit, ein etwas heruntergekommener Ball mit der Signatur von Pelé.
Karl-Heinz Granitzas liebstes Souvenir aus seiner US-Zeit, ein etwas heruntergekommener Ball mit der Signatur von Pelé.
Karl-Heinz Granitzas liebstes Souvenir aus seiner US-Zeit, ein etwas heruntergekommener Ball mit der Signatur von Pelé.

Es war einmal in Amerika

In den Siebzigern wurde Kaiser Franz in New York zum Weltmann und Karl-Heinz Granitza zum King von Chicago. Damals waren die USA noch Sehnsuchtsland und der Ball noch kein durchpolitisiertes Machtinstrument. Die WM wird zeigen, was davon übrig ist.

Karl-Heinz Granitzas liebstes Souvenir aus seiner US-Zeit, ein etwas heruntergekommener Ball mit der Signatur von Pelé.
Karl-Heinz Granitzas liebstes Souvenir aus seiner US-Zeit, ein etwas heruntergekommener Ball mit der Signatur von Pelé.
Karl-Heinz Granitzas liebstes Souvenir aus seiner US-Zeit, ein etwas heruntergekommener Ball mit der Signatur von Pelé.
Es war einmal in Amerika

In den Siebzigern wurde Kaiser Franz in New York zum Weltmann und Karl-Heinz Granitza zum King von Chicago. Damals waren die USA noch Sehnsuchtsland und der Ball noch kein durchpolitisiertes Machtinstrument. Die WM wird zeigen, was davon übrig ist.

Von Holger Gertz (Text) und Ludwig Nikulski (Fotos)
8. Juni 2026 | Lesezeit: 11 Min.

Die Welt sortierte sich mal wieder neu, in den Siebzigern, gesamtgesellschaftlich eh, fußballerisch auch. Alles wurde anders, auch das Undenkbare geschah: In Nordamerika, wo kein Mensch etwas vom Fußball verstand, etablierte sich eine professionelle Fußball-Liga. Die North American Soccer League, kurz NASL, in Deutschland Operettenliga genannt. Operette: leicht, ohne nennenswerten Belang. Ganz anders als es die Deutschen gewohnt waren, für die Fußball schon damals eine wichtige und gewichtige Angelegenheit war.

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