Im Sog des Geldsackfußballs

Atlanta hat schon einmal erlebt, was eine Sportstadt beim Kampf um Profit und Prestige falsch machen kann. WM und Olympia, Enthusiasmus und Ernüchterung: Viele haben dabei etwas gewonnen, aber viele auch nichts.

Im Sog des Geldsackfußballs

Atlanta hat schon einmal erlebt, was eine Sportstadt beim Kampf um Profit und Prestige falsch machen kann. WM und Olympia, Enthusiasmus und Ernüchterung: Viele haben dabei etwas gewonnen, aber viele auch nichts.

14. Juli 2026 | Lesezeit: 12 Min.

Atlanta, die Sportstadt, ist entfernt verwandt mit der Sportstadt München. Beide Gastgeber bei Fußballweltmeisterschaften, beide Schauplatz von Olympischen Spielen. Beide wurden von diesen Spielen zumindest teilweise zukunftstauglicher gemacht. Beide von einem Olympia-Attentat erschüttert. Wenn Spiele Schatten werfen, sind es mörderische Schatten. 1972 in München im Olympischen Dorf, 1996 in Atlanta im Olympischen Park, Centennial Olympic Park genannt. Eine mit Nägeln befüllte Rohrbombe explodierte dort am neunten Tag der Spiele: zwei Tote, mehr als hundert Verletzte.

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