Ein Anwalt, ein Banker und ein Puff

Chinesische Investoren, ein deutscher Anwalt, ein Millionenkredit und die Frage, was ein Schleuser-Skandal mit dem wohl größten Bordell Europas zu tun hat. Über einen Wirtschaftskrimi, wie er so vielleicht nur in Köln passieren kann.

Ein Anwalt, ein Banker und ein Puff

Chinesische Investoren, ein deutscher Anwalt, ein Millionenkredit und die Frage, was ein Schleuser-Skandal mit dem wohl größten Bordell Europas zu tun hat. Über einen Wirtschaftskrimi, wie er so vielleicht nur in Köln passieren kann.

Von Jörg Diehl, Antonius Kempmann und Christoph Koopmann
5. Juli 2026 | Lesezeit: 12 Min.

Die Nacht ist noch nicht angebrochen, aber da drinnen, wo es keine Fenster gibt, ist es ohnehin immer schummrig. So schummrig, dass die Augen sich erst mal ans Dunkel gewöhnen müssen. Nur nicht stolpern. Treppensteigen gehört im „Pascha“ dazu, der Begriff „Laufhaus“ ist hier wörtlich zu verstehen: Die Aufzüge sind ausweislich der Schilder nur für die Mieterinnen gedacht, wie die Frauen hier genannt werden. Die Kunden müssen zu Fuß gehen, wenn sie alles sehen wollen.

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