Ukraine
Wo die Front verläuft – September 2024 bis Februar 2025

28. Februar
Tag 1101
Im russischen Bezirk Kursk haben die nordkoreanischen Truppen, die die russischen Streitkräfte im Kampf gegen die ukrainischen Soldaten unterstützen, offenbar ihre Vorgehensweise geändert. Wie das Institute for the Study of War (ISW) berichtet, greifen die Nordkoreaner nicht mehr wie zuvor in Gruppen von bis zu 50 Soldaten an, sondern nur noch mit zehn bis 15 Mann. Die russischen Truppen setzen bei den Vorstößen sogar auf noch kleinere Teams von zwei bis drei Soldaten. Quelle des ISW ist ein ukrainischer Zugführer, der in der Region im Einsatz ist.
Es gibt kaum Veränderungen an der Front. Im Südwesten der umkämpften Stadt Torezk rücken offenbar die ukrainischen Truppen etwas vor, russische Vorstöße werden hier und im unmittelbaren Nachbarort Krymske dagegen abgewehrt. Die russische Armee greift an etlichen Stellen der Front bei Pokrowsk an, kann jedoch nur bei dem Dorf Nadijiwka südwestlich der Stadt etwas Gelände erobern. Die ukrainischen Verteidiger können die Invasoren dagegen unmittelbar westlich der Stadt, bei Kotlyne, etwas zurückdrängen. Westlich von Kurachowe rücken die russischen Angreifer etwas vor, die Front schließt das Dorf Kostjantynopil von Norden, Osten und Süden immer enger ein. Nach einer Reihe russischer Angriffe nordwestlich der eroberten Stadt Welyka Nowosilka drängen die Invasoren weiter vor und nehmen dort offenbar das Dorf Skudne ein.
Nahe der Front südöstlich von Saporischschja, bei Orichiw, greifen die ukrainischen Streitkräfte zwei russische Kommandoposten mit Drohnen an. Bei Krasnodar treffen sie offenbar eine Ölraffinerie, westlich von Donezk ein russisches Munitionslager. Die Luftabwehr des Landes schießt über Nacht 107 von 208 russischen Drohnen ab. 97 wurden offenbar durch elektronische Abwehrmaßnahmen abgefangen. Einige Ziele werden durch die russischen Angriffe mit Drohnen und Gleitbomben jedoch getroffen. Bei Marhanez östlich von Nikopol stirbt dabei ein Zivilist. Text: Markus C. Schulte von Drach; Karte: Michael Mainka

28. Februar
Tag 1101
Im russischen Bezirk Kursk haben die nordkoreanischen Truppen, die die russischen Streitkräfte im Kampf gegen die ukrainischen Soldaten unterstützen, offenbar ihre Vorgehensweise geändert. Wie das Institute for the Study of War (ISW) berichtet, greifen die Nordkoreaner nicht mehr wie zuvor in Gruppen von bis zu 50 Soldaten an, sondern nur noch mit zehn bis 15 Mann. Die russischen Truppen setzen bei den Vorstößen sogar auf noch kleinere Teams von zwei bis drei Soldaten. Quelle des ISW ist ein ukrainischer Zugführer, der in der Region im Einsatz ist.
Es gibt kaum Veränderungen an der Front. Im Südwesten der umkämpften Stadt Torezk rücken offenbar die ukrainischen Truppen etwas vor, russische Vorstöße werden hier und im unmittelbaren Nachbarort Krymske dagegen abgewehrt. Die russische Armee greift an etlichen Stellen der Front bei Pokrowsk an, kann jedoch nur bei dem Dorf Nadijiwka südwestlich der Stadt etwas Gelände erobern. Die ukrainischen Verteidiger können die Invasoren dagegen unmittelbar westlich der Stadt, bei Kotlyne, etwas zurückdrängen. Westlich von Kurachowe rücken die russischen Angreifer etwas vor, die Front schließt das Dorf Kostjantynopil von Norden, Osten und Süden immer enger ein. Nach einer Reihe russischer Angriffe nordwestlich der eroberten Stadt Welyka Nowosilka drängen die Invasoren weiter vor und nehmen dort offenbar das Dorf Skudne ein.
Nahe der Front südöstlich von Saporischschja, bei Orichiw, greifen die ukrainischen Streitkräfte zwei russische Kommandoposten mit Drohnen an. Bei Krasnodar treffen sie offenbar eine Ölraffinerie, westlich von Donezk ein russisches Munitionslager. Die Luftabwehr des Landes schießt über Nacht 107 von 208 russischen Drohnen ab. 97 wurden offenbar durch elektronische Abwehrmaßnahmen abgefangen. Einige Ziele werden durch die russischen Angriffe mit Drohnen und Gleitbomben jedoch getroffen. Bei Marhanez östlich von Nikopol stirbt dabei ein Zivilist. Text: Markus C. Schulte von Drach; Karte: Michael Mainka