Der technische Direktor für Atommüllmanagement Oleksandr Skomarokhow im Reaktor 3 des Kernkraftwerks von Tschernobyl.
Der technische Direktor für Atommüllmanagement Oleksandr Skomarokhow im Reaktor 3 des Kernkraftwerks von Tschernobyl.
Der technische Direktor für Atommüllmanagement Oleksandr Skomarokhow im Reaktor 3 des Kernkraftwerks von Tschernobyl.

40 Jahre nach Tschernobyl

Die Katastrophe strahlt noch immer aus

Am 26. April 1986 passierte das größte Atomunglück der Geschichte. Folgen sind bis heute spürbar: im repressiven Belarus, im Ukraine-Krieg, bei Hilfsorganisationen in Deutschland. 

Auch Wladimir Gudow kann nicht vergessen – er musste damals aufräumen.

Der technische Direktor für Atommüllmanagement Oleksandr Skomarokhow im Reaktor 3 des Kernkraftwerks von Tschernobyl.
Der technische Direktor für Atommüllmanagement Oleksandr Skomarokhow im Reaktor 3 des Kernkraftwerks von Tschernobyl.
Der technische Direktor für Atommüllmanagement Oleksandr Skomarokhow im Reaktor 3 des Kernkraftwerks von Tschernobyl.

40 Jahre nach Tschernobyl

Die Katastrophe strahlt noch immer aus

Am 26. April 1986 passierte das größte Atomunglück der Geschichte. Folgen sind bis heute spürbar: im repressiven Belarus, im Ukraine-Krieg, bei Hilfsorganisationen in Deutschland. 

Auch Wladimir Gudow kann nicht vergessen – er musste damals aufräumen.

24. April 2026 | Lesezeit: 6 Min.

Es ist zwölf Uhr mittags, am Stadtrand von Kiew geht Wladimir Gudow ans Handy und schaltet die Videokamera ein. Gudow ist 69 Jahre alt, er hat einen Bürstenschnitt, ein weißer Hemdkragen schaut aus seinem dunklen Pullover. Der Ukrainer sitzt in seiner Erdgeschosswohnung und schwenkt kurz die Kamera ins Zimmer. An der Wand hängen Ölbilder, die er selbst gemalt hat: ukrainische Landschaften, kahle Bäume im Schneewald, leuchtende Strohberge auf einer Sommerwiese. Malen lenkt ihn ab. Vom Krieg, und vom größten Atomunglück der Geschichte. Wladimir Gudow ist von beidem betroffen.

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