
Foto: AP
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21. Mai 2026 | Lesezeit: 12 Min.
Am Tag, an dem Amerikas Verhältnis zu Iran zerbrach, konnte John Limbert nichts mehr sehen. Iranische Studenten hatten ihm die Augen verbunden. Aber die Welt sah ihn. Sah, wie der Diplomat Limbert und 65 andere Amerikaner gefesselt auf dem Gelände der US-Botschaft in Teheran standen, vorgeführt von einem wütenden Mob. Es war der 4. November 1979, der erste von 444 Tagen als Geisel der Islamischen Revolution. Und der Beginn eines amerikanischen Traumas, das bis heute nachwirkt.