Eine Botschaft für Trump

Als das Verhältnis zwischen den USA und Iran zerbrach, war John Limbert mittendrin. 444 Tage lang hielt das islamische Regime ihn als Geisel. Aber wer meint, dass Trumps Bomben eine Genugtuung für ihn sind, irrt sich gewaltig.

Eine Botschaft für Trump

Als das Verhältnis zwischen den USA und Iran zerbrach, war John Limbert mittendrin. 444 Tage lang hielt das islamische Regime ihn als Geisel. Aber wer meint, dass Trumps Bomben eine Genugtuung für ihn sind, irrt sich gewaltig.

21. Mai 2026 | Lesezeit: 12 Min.

Am Tag, an dem Amerikas Verhältnis zu Iran zerbrach, konnte John Limbert nichts mehr sehen. Iranische Studenten hatten ihm die Augen verbunden. Aber die Welt sah ihn. Sah, wie der Diplomat Limbert und 65 andere Amerikaner gefesselt auf dem Gelände der US-Botschaft in Teheran standen, vorgeführt von einem wütenden Mob. Es war der 4. November 1979, der erste von 444 Tagen als Geisel der Islamischen Revolution. Und der Beginn eines amerikanischen Traumas, das bis heute nachwirkt.

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