Ab in die Heimat

Von Berlin aus betrachtet ist der Krieg in Syrien vorbei – und der Druck wird immer erbarmungsloser, dass die Flüchtlinge endlich heimgehen. Zeit, mal Leute zu treffen, die versuchen, in den Ruinen etwas aufzubauen.

Ab in die Heimat

Von Berlin aus betrachtet ist der Krieg in Syrien vorbei – und der Druck wird immer erbarmungsloser, dass die Flüchtlinge endlich heimgehen. Zeit, mal Leute zu treffen, die versuchen, in den Ruinen etwas aufzubauen.

Von Bernd Dörries (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)
24. November 2025 | Lesezeit: 12 Min.

Nimmt man den größten Grenzübergang des Landes in Jdeidat Yabous, dann geht es mit dem neuen Syrien ziemlich rasant voran. Nach dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024 brannten hier noch die Duty-free-Shops. Es gab keinen Stempel, alle Grenzbeamte waren weg – desertiert. Im Februar bekam man dann auf syrischer Seite zumindest einen Zettel in den Pass gelegt, die Stempel hatte noch niemand wieder gefunden, aber der Schutt war weggeräumt. Im April wurde die Eingangshalle repariert, im Juli gab es neue Stempel, im Herbst wurden Blumenrabatten angelegt.

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