
Foto: Anthony Wallace/AFP
Foto: Anthony Wallace/AFP
19. August 2026 | Lesezeit: 12 Min.
Eigentlich ganz schön, eine Welt ohne Männer. Man kann sie sich ansehen im „Woolf Social Club“, einem charmanten Café in Seoul, bis zur Decke vollgestellt mit Schallplatten, zwischen den hellen Holzmöbeln spielen zwei kleine Hunde. Zum Feminismus, der hier propagiert wird, läuft guter Jazz und es gibt Kuchen. „Männer? Nicht mehr für mich“, sagt Kim Jin-ah, 51, die das Café vor neun Jahren eröffnet hat. Sie sagt das ganz freundlich. Fast erleichtert.