„Männer? Nicht mehr für mich“

Im hypermodernen Südkorea kämpfen Frauen gegen hyperrückständige Rollenbilder. Einige sagen jetzt ganz grundsätzlich Nein zu Männern. Dafür werden sie von vielen gehasst, selbst von Frauen.

„Männer? Nicht mehr für mich“

Im hypermodernen Südkorea kämpfen Frauen gegen hyperrückständige Rollenbilder. Einige sagen jetzt ganz grundsätzlich Nein zu Männern. Dafür werden sie von vielen gehasst, selbst von Frauen.

19. August 2026 | Lesezeit: 12 Min.

Eigentlich ganz schön, eine Welt ohne Männer. Man kann sie sich ansehen im „Woolf Social Club“, einem charmanten Café in Seoul, bis zur Decke vollgestellt mit Schallplatten, zwischen den hellen Holzmöbeln spielen zwei kleine Hunde. Zum Feminismus, der hier propagiert wird, läuft guter Jazz und es gibt Kuchen. „Männer? Nicht mehr für mich“, sagt Kim Jin-ah, 51, die das Café vor neun Jahren eröffnet hat. Sie sagt das ganz freundlich. Fast erleichtert.

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