Und, wird das noch was?

Seit Jahren ist da dieses gigantische Loch mitten in Stuttgart. Der neue Bahnhof, den viele hier sowieso nie wollten, ist zur Lachnummer verkommen. Zeit, mal runterzusteigen in die Baustelle des Grauens. Aber Vorsicht, es könnte Ihnen gefallen.

Und, wird das noch was?

Seit Jahren ist da dieses gigantische Loch mitten in Stuttgart. Der neue Bahnhof, den viele hier sowieso nie wollten, ist zur Lachnummer verkommen. Zeit, mal runterzusteigen in die Baustelle des Grauens. Aber Vorsicht, es könnte Ihnen gefallen.

Von Max Ferstl, Roland Muschel (Text) und Johannes Simon (Fotos)
13. Februar 2026 | Lesezeit: 12 Min.

Wer zum ersten Mal auf dem Bahnsteig steht, schaut automatisch nach oben. Wie in einer Kirche. Etwa zehn Meter über dem Boden öffnen sich die Lichtaugen, diese riesigen Fenster aus Glas und Stahl, darüber nur Himmel. Gaby Leicht mag diesen Moment. Wenn ihre Besucher dastehen und staunen, den Kopf in den Nacken gelegt. Wenn niemand spricht auf der Baustelle von Stuttgart 21, wenn nur die Maschinen wummern.

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