Immer mehr Freibäder müssen schließen. Manche aber bleiben Oasen des Glücks.

Bewohner eines schwäbischen Dorfs betreiben ihr Schwimmbad jetzt einfach selbst.

Über eine schweißtreibende erste Saison – und einen Ort, der über sich hinausgewachsen ist.

Die Rettungsschwimmer von Strümpfelbach

Immer mehr Freibäder müssen schließen. Manche aber bleiben Oasen des Glücks.

Bewohner eines schwäbischen Dorfs betreiben ihr Schwimmbad jetzt einfach selbst.

Über eine schweißtreibende erste Saison – und einen Ort, der über sich hinausgewachsen ist.

Die Rettungsschwimmer von Strümpfelbach
Von Mareen Linnartz (Text) und Natalie Neomi Isser (Fotos)
4. September 2026 | Lesezeit: 20 Min.

Einer der ersten sehr heißen Tage, im Freibad Strümpfelbach hat es im Mai schon um die Mittagszeit 28 Grad. Blau schimmert der Pool unter dem wolkenlosen Himmel, eine einzige Verheißung in diesem Sommer der versiegenden Bäche und verdorrenden Felder. Am Rand des Beckens zieht eine ältere Frau ihre Bahnen, hin Rücken, zurück Brust. Ein Junge schlägt im Wasser Purzelbäume, unter dem alten Tulpenbaum ist ein Mann mit Basthut über seinem Thriller eingeschlafen, auf den warmen Steinen neben dem Becken liegen Halbstarke wie sonnenmatte Leguane. Es riecht nach Sonnenmilch und Chlor.

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