Stadt des Krieges
11. März 2022
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3 Min. Lesezeit
Ein letzter Blick zurück: Eine Frau verlässt Kiew mit dem Zug. Fast die Hälfte der mehr als drei Millionen Einwohner der ukrainischen Hauptstadt ist bereits geflohen.
Am ersten Morgen des Krieges steigt Rauch auf über Kiew. Mit jedem weiteren Tag rückt die russische Armee näher an die Stadt heran.
Zwei Soldaten vertreiben sich die Zeit - bei einer schauerlich wirkenden Partie Dame: Sie spielen mit Molotowcocktails.
Spuren der Verwüstung: Dort, wo sich einst ein Fitnessstudio befand, brennt nach einem Raketenangriff noch ein Feuer.
Freiwillige schnippeln Gemüse und Pilze, um für Zivilisten und Soldaten in der umzingelten Stadt zu kochen.
Der Alltag in Kiew, mit dem Feuer und dem Rauch des Kampfes als Hintergrund.
Die Bedrohung durch die russische Armee steigt immer weiter. Auch Frauen werden daher im Umgang mit Waffen geschult.
Ein Einwohner flieht mit weißer Flagge vor den russischen Soldaten.
Manchmal gibt es dennoch die kleinen Momente, in denen sich eine Ahnung von Alltag einschleicht: Ein Mädchen lenkt sich im Bunker beim Malen ab.