Olaf Scholz in Rio de Janeiro. 18.11.2024.
Olaf Scholz in Rio de Janeiro. 18.11.2024.

Wird schon schiefgehen

Jetzt ist also klar, dass Olaf Scholz im Wahlkampf vorangeht für die SPD. Weniger klar ist, ob die anderen ihm folgen. Über einen denkbar unbeliebten Kandidaten und das schleichende Gift namens Panik.

Olaf Scholz in Rio de Janeiro. 18.11.2024.
Olaf Scholz in Rio de Janeiro. 18.11.2024.

Wird schon schiefgehen

Olaf Scholz in Rio de Janeiro. 18.11.2024.
Olaf Scholz in Rio de Janeiro. 18.11.2024.

Jetzt ist also klar, dass Olaf Scholz im Wahlkampf vorangeht für die SPD. Weniger klar ist, ob die anderen ihm folgen. Über einen denkbar unbeliebten Kandidaten und das schleichende Gift namens Panik.

22. November 2024 - 11 Min. Lesezeit

So fühlt sich das jetzt also an. Es ist Donnerstagabend, etwa zweihundert SPD-Abgeordnete und Parteivorstandsmitglieder sind von ihren Computern und Handys aus zugeschaltet. Es sprechen Fraktionschef Rolf Mützenich, die Parteichefs Lars Klingbeil und Saskia Esken sowie Boris Pistorius, der Verteidigungsminister und für viele der Zugeschalteten bis vor wenigen Momenten der Hoffnungsträger. Und natürlich: Olaf Scholz, der Kanzler, der jetzt auch Kanzlerkandidat ist. Um 20.30 Uhr beginnt die Besprechung, eine Stunde nachdem Pistorius per Video seine „souveräne“ Entscheidung mitgeteilt hat, dass er nicht zur Verfügung stehe. Von „Geschlossenheit“ und dem Aufbruch in einen „engagierten Wahlkampf“ reden sie.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.